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Neue Begegnungsstätte
Mehr Sicherheit in Göttin

"Gib mir fünf" - gute Laune und Freude, nicht nur beim Ortsvorsteher Bernd Voigt, so war der Tenor über das Erreichte bei der Eröffnung der neuen Begegnungsstätte in Göttin.
"Gib mir fünf" - gute Laune und Freude, nicht nur beim Ortsvorsteher Bernd Voigt, so war der Tenor über das Erreichte bei der Eröffnung der neuen Begegnungsstätte in Göttin. © Foto: MZV
Gabriele Herrmann / 29.03.2018, 09:21 Uhr
Göttin (BRAWO) Der Brandenburger Ortsteil Göttin feierte die Eröffnung seiner neuen Begegnungsstätte. Etwa 31.000 Euro hat die Sanierung der alten Schule gekostet. Die alte Lehrerwohnung dient nun als Veranstaltungsraum. Zum Mittelpunkt des Dorf- und Vereinsleben gehören zudem Bibliothek, Küche und behinderten gerechte sanitäre Anlagen. Fenster und Fußböden wurden von Fachfirmen erneuert. Tapezier- und Malerarbeiten in Eigenleistung erbracht. "Jeder ist hier herzlich willkommen. In erster Linie denke ich da an die älteren Göttiner. Sie können in der neuen Bibliothek ein Buch lesen, Karten spielen oder in der Küche gemeinsam kochen", so die Vorstellungen des Ortsvorstehers und Vorsitzenden des Dorf- und Kulturvereins Bernd Voigt, der sich über den großen Andrang zur Eröffnung freute. Die Räumlichkeiten können auch für Privat- oder Firmenfeiern mit Küchennutzung gemietet werden. Das Projekt wurde durch Fördermittel und Spenden möglich. 8200 Euro mussten aufgebracht werden, um die Förderung aus dem Topf der "Integrierten Ländlichen Entwicklung" zu erhalten. "Dies hat sehr gut geklappt. Der Dorf- und Kulturverein, Firmen und Privatpersonen haben an einem Strang gezogen. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken", so der Ortschef. Brandenburgs Sozialdezernent Wolfgang Erlebach gehörte ebenso zu den Gratulanten wie Ralf Holzschuher (MdL) und die Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann mit ihrem Ehemann. Sein Unternehmen unterstützte das Projekt mit dem Einbau der Telekommunikationstechnik. Wolfgang Erlebach lobte das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer und bedauerte, dass seitens der Stadt keine Zuwendungen erbracht werden konnten. "Das Budget wurde zwar auf 90.000 Euro für alle Begegnungsstätte erhöht. Trotzdem reicht es bei Weitem nicht aus, um alle ausreichend zu unterstützen." Der Terminkalender für die Begegnungsstätte ist schon gut gefüllt. "Wir können jedoch nur Anschubser für neue Aktivitäten in diesem Haus sein. Ich hoffe, dass die neue Begegnungsstätte reichlich genutzt wird. Ideen dafür können gerne in meiner Sprechstunde vorgetragen werden", bekräftigte der Ortschef. Zwar ist die Freude bei allen über den neuen Treffpunkt groß, dennoch drückt der Schuh bei dem erhöhten Verkehrsaufkommen. Wegen der Brückensperrung leiden die Göttiner besonders unter den großen LKWs, die den "Schleichweg" über Göttin entdeckt haben. Hier steht der Ortsvorsteher Voigt schon in Kontakt mit der Stadtverwaltung. Ein Konzept für mehr Verkehrssicherheit konnten die Gäste zum Eröffnungstag in Augenschein nehmen. Geplant ist ein Rückbau der Querungsmöglichkeit für Fußgänger im Bereich der Mittelinsel in der Reckahner Straße. Die Insel bleibt zur Geschwindigkeitsreduzierung erhalten. Errichtet wird in der Brandenburger Straße ein Fußgängerüberweg der den Weg zur bzw. von der Bushaltestelle sicherer macht. Am 21. April lädt der Dorf- und Kulturverein zum Frühlingsfest in die Begegnungsstätte ein. Dann hoffen alle, dass auch die letzten kleinen Schönheitsreparaturen erledigt sind.

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