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Künstlergruppe KÖzwölf stellt im Kunstspeicher Friedersdorf aus

Künstler
Kinderspiel mit kreativer Wirkung

Stille Post: So wie hier für das Foto gestellt, haben sich die Künstler der Gruppe KÖzwölf durch ihre  Bilder gegenseitig angeregt, Neues zu schaffen.
Stille Post: So wie hier für das Foto gestellt, haben sich die Künstler der Gruppe KÖzwölf durch ihre Bilder gegenseitig angeregt, Neues zu schaffen. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 26.04.2018, 06:30 Uhr
Friedersdorf (MOZ) Das Kinderspiel „Stille Post“ kennt jeder: Am Anfang steht ein Wort, das reihum ins Ohr geflüstert wird, bis man sich darüber freut, was der Letzte noch verstanden hat. Nach diesem Prinzip sind viele der Bilder und Fotos entstanden, die die vor 13 Jahren gegründete Künstlergruppe „KÖ zwölf“ am Freitag ab 18 Uhr im Kunstspeicher zeigt. Und wohl auch der Titel dieser Ausstellung – „post.freitag 15 Uhr“. Als die Künstler am Dienstag beim Aufbau ihrer Ausstellung gefragt wurden, wie die denn nun heißt, gab es viel verschiedene Variationen. So geht „Stille Post“.

Hanne Pluns, sie gehört neben Beate Seelig, Christine Pfundt, Dorothée Irene Müller, Heidi Wolf, Karina Lischke, Kerstin Studt, Jörg Hannemann und Sigrid Münter zu den Ausstellenden, beschreibt, wie sie die Aktion erlebt hat. Von Juli bis September 2017 haben sich die Mitglieder der Künstlergruppe, aus der längst ein Freundeskreis geworden ist, kleinere Arbeiten per Post zugesandt. Davon angeregt, schufen sie eine weitere Arbeit und schickten sie auf die Reise. So sind 64 Kunstwerke entstanden, die wiederum als Anregung für größere Arbeiten dienten, die nun ebenfalls in Friedersdorf gezeigt werden. Essentielles Anliegen der Gruppe war es dabei, im Gespräch zu bleiben. Sie sind selbst überrascht, was aus ihrer „Stillen Post“ herausgekommen ist.

Sie habe sich zwei Arbeiten von Christine Pfundt ausgesucht, beschreibt Hanne Pluns ihre Herangehensweise. „Eine, die mich ansprach, weil sie Freude und Leichtigkeit des Seins zeigt. Die andere, mit Tusche gearbeitet, schien mir das Schwere, Bedrückende im Leben zu zeigen. Als dritte wählte ich von Kerstin Studt eine Collage: zwei Hände, die über Nahrung behütend gehalten sind. Aus diesen drei Arbeiten entstand mein Thema: Los Caminos — Wege.“

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