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Lietzens Wehr lud zum Tag der Städtebauförderung

24 Jahre gewartet
Ein Fest zum Start des Gerätehaus-Neubaus

Städtebauförderung auch fürs Dorf: Die Lietzener profitieren für den Neubau ihres Feuerwehrgerätehauses von dem Förderinstrument. Sie feierten mit Gästen den Start des Bauvorhabens, zu dem es T-Shirts für die Jugendfeuerwehr gab.
Städtebauförderung auch fürs Dorf: Die Lietzener profitieren für den Neubau ihres Feuerwehrgerätehauses von dem Förderinstrument. Sie feierten mit Gästen den Start des Bauvorhabens, zu dem es T-Shirts für die Jugendfeuerwehr gab. © Foto: Matthias Lubisch
Eva-Maria Lubisch / 07.05.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 07.05.2018, 12:30
Lietzen Feststimmung herrschte am sonnigen Sonnabend am künftigen Standort des Feuerwehrgerätehaus im Lietzener Dorfkern. Anlässlich des Tag der Städtebauförderung begrüßten die Gastgeber aus der Freiwilligen Feuerwehr Lietzen viele Gäste. Unter ihnen die Amtsdirektorin von Seelow-Land, Roswitha Thiede, den Betreuer für Brandenburgs Stadtentwicklung, Uwe Schieferdecker und Lietzens Bürgermeister Frank Kasper.

24 Jahre haben die Lietzener auf diesen Augenblick gewartet – die Grundsteinlegung für ein neues, zeitgemäßes Gerätehaus. Wie es aussehen soll, zeigten am Bauzaun befestigte Infotafeln. Der Baubeginn hatte sich wegen des Dauerfrostes um vier Wochen auf Anfang April verschoben. An den Gesamtkosten des Vorhabens von 417 000 Euro beteiligen sich Bund und Land  mit 220 000 Euro.

Im Herbst soll der Funktionsbau fertiggestellt sein. An ihm arbeiten ausschließlich Firmen aus der Region. Auf die Art ist die Städtebau- zugleich eine Form der Wirtschaftsförderung.

Zu Beginn eines kleinen Feuerwehrfestes wurde auf das Vorhaben angestoßen. Roswitha Thiede überraschte die Jugendfeuerwehr mit einem Satz T-Shirts. Es gab Essen aus der Gulaschkanone und eine Hüpfburg für die Kinder. Der Lietzener Frauenchor unter Leitung von Erika Böse steuerte Feuerwehrlieder zum Fest bei.

Das Landesamt für Bauen und Verkehr hatte der Städtebau-Förderung des Neubaus des Lietzener Feuerwehrgerätehauses zugestimmt, nachdem 2016 ein Konzept für den Gefahrenabwehrbedarf für den Mittelbereich Seelow aufgestellt worden war. Gewürdigt wurde am Sonnabend in dem Zusammenhang unter anderem der Einsatz von Karsten Richter aus dem Bauamt von Seelow-Land und des Seelower Wirtschaftsförderers Thomas Drewing für das Vorhaben, das vom Planungsbüro Karsten Müller aus Fürstenwalde begleitet wird.

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