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Ortsbegehung mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig in Groß Eichholz / Friedhöfe, Straßen und die Bushaltestelle waren außerdem Thema

Ortsbegehung
Neuer Anstrich für das Gerätehaus kommt noch in diesem Jahr

Vor dem Feuerwehrgerätehaus: Ortsvorsteher Kay Fabian (v.l.), Ortsbeiratsmitglied Birgitt Woick sowie Gemeindearbeiter Reinhard Woick mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig.
Vor dem Feuerwehrgerätehaus: Ortsvorsteher Kay Fabian (v.l.), Ortsbeiratsmitglied Birgitt Woick sowie Gemeindearbeiter Reinhard Woick mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 10.05.2018, 06:00 Uhr
Groß Eichholz „Ist es nicht schön, unser Auto“, schwärmte Ortsvorsteher Kay Fabian angesichts des Löschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr von Groß Eichholz bei der Ortsbegehung mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig.

Aber nicht das wollte er eigentlich dem Stadtoberhaupt von Storkow und ihrem Bauhofleiter  Felix Mayer zeigen. Ihm ging es um den Anbau am Feuerwehrgerätehaus, der vor über drei Jahren fertiggestellt worden war. Ihm fehlt noch der Außenputz.

Innen ist alles in Eigenleistung durch die Freiwillige Feuerwehr schmuck hergerichtet worden. Sechs Kameraden hatten das an vier Tagen im April bewerkstelligt und damit in freiwilliger Arbeit einen Wert von rund 3000 Euro geschaffen. „Das ist hoch anzurechnen“, lobte die Bürgermeisterin. „Das ist nicht selbstverständlich.“ Auch Kay Fabian fand anerkennende Worte: „Die Freiwillige Feuerwehr hat bei uns schon immer viel gemacht“, betonte er. Cornelia Schulze-Ludwig hatte sich gut auf diese Ortsbegehung vorbereitet. Auf ihrer To-Do-Liste von der letzten Ortsbegehung stand bei diesem Punkt, dass der Außenputz einschließlich Farbanstrich für dieses Jahr von der Stadt eingeplant ist. Auch die Frage nach dem Gemeinderaum und den Toiletten, die auch gemalert beziehungsweise saniert werden müssten, stand im Mittelpunkt. „Das planen wir für das nächste Jahr ein“, versprach die Bürgermeisterin.

Als ein „ganz wichtiges Thema“ mahnte Kay Fabian die Reparatur der Straße zur Kolonie Groß Eichholz an. „Auf rund 1300 Metern muss sie gefräst werden“, sagte er. Felix Mayer meinte dazu, dass eigentlich gleich der gesamte Weg gemacht werden müsse, was jetzt allerdings noch nicht möglich sei, „aber kleine Reparaturen können wir in diesem Jahr noch erledigen“.

Der Zustand von Straßen wird in den meisten Ortsteilen bemängelt. Die Bürgermeisterin informierte darüber, dass von der Stadtverwaltung aus eine Petition an das Land mit Unterschriftensammlung dazu vorbereitet werde. In Groß Eichholz betrifft das zum Beispiel die Straße nach Kehrigk.

Ein ganz anderes Problem sprach der Ortsvorsteher mit „der wunderschönen Bushaltestelle“ an, die sie gern anstreichen würden. Aber sie gehört zu dem ehemaligen Schulgelände, das sich in Privatbesitz befindet und vor dem Weiterverkauf steht. Sein Vorschlag ist: Das Teilstück herauszukaufen. Die Bürgermeisterin wird sich darum kümmern.

Was dann noch kam, waren „alles konkrete, schnell abhakbare Dinge“, freute sich Cornelia Schulze-Ludwig: eine Reparatur bei der Begrenzung des Spielplatzes und der dortigen Sitzraufe sowie ein störender Querbalken bei der Rutsche.

Auch die Friedhöfe waren im Gespräch. Der Zaun im Kernort ist für dieses Jahr eingeplant, und die Stadt hat eine Bank spendiert, ist Kay Fabian dankbar. Bei dem Weg zum Friedhof der Kolonie, der mit Auto schwer zu befahren ist, müsse erst ermittelt werden, wem er gehört. In Groß Eichholz-Kolonie wird noch in diesem Jahr auf Initiative von Norbert Lenhardt eine Tafel mit der Geschichte dieser Siedlung angebracht.

Der Ortsvorsteher zeigte sich nach der Ortsbegehung zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt läuft super, es gab noch nie Probleme.“ Das war Balsam in den Ohren der Bürgermeisterin, die meinte, dass es sich eben auszahle, wenn man im ständigen Kontakt bleibt.

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