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Richtfest
Nach nur 65 Tagen

Beim Richtspruch: Zimmerer Martin Rumann, Bürgermeister Manuel Meger und Wolfgang Jung (von li.).
Beim Richtspruch: Zimmerer Martin Rumann, Bürgermeister Manuel Meger und Wolfgang Jung (von li.). © Foto: Balzer
Wolfgang Balzer / 01.06.2018, 12:38 Uhr
Groß Behnitz „Wir schaffen das“, betonte Tino Laschitza ebenso scherz- wie ernsthaft am Mittwoch in Groß Behnitz beim Setzen der Richtkrone auf den Neubau der Kita Sonnenschein. Er ist Prokurist der Baufirma O&F aus Rathenow, die es geschafft hat, gemeinsam mit der Zimmerei Menz den Rohbau in nur 65 Tagen hochzuziehen. Beim Richtfest versicherte er, dass die Jüngsten spätestens bis Jahresende ihr neues Domizil mit immerhin 240 Quadratmetern nutzbarer Grundfläche beziehen können.

Dementsprechend bedankten sich die Kinder aus der jetzigen Kita trotz sengender Sonne mit einem kurzen Ständchen: „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss nach Groß Behnitz gehen...“. Auch Ortsvorsteher Wolfgang Jung lobte den schnellen Baufortschritt und war sichtlich erleichtert. Immerhin währte die Diskussion um die Erhaltung der alten Kita oder einen Neubau fast sechs Jahre. Im vergangenen Jahr wurde auch noch der Bau eines Hotels auf dieser Fläche ins Gespräch gebracht.

So gab es am Mittwoch nur freudige Gesichter. Auch bei Nauens Bürgermeister Manuel Meger. Er sei froh darüber, dass die rund 800.000 Euro kostende Investition zeitlich genau im Plan ist, wofür er den Bauleuten und Zimmerern ausdrücklich dankte.

Nadine Schulz war mit ihrem Nachwuchs Tim und Nala zum Richtfest gekommen. „Darauf haben wir mehrere Jahre gewartet. Im vergangenen Jahr war die Situation schon heikel, heute sind wir froh, dass hier statt eines Hotels eine Kita gebaut wird“, freute sie sich. Und so werden den Groß Behnitzern zur Weihnachtszeit 41 weitere Kita-Plätze zur Verfügung stehen.

Wie Gerald Siegert, Geschäftsführer der Potsdamer Kinderwelt gGmbH als Träger der alten und bald auch der neuen Kita versicherte, wird die bisherige noch mindestens bis 2021/22 weiter genutzt. Mit der Stadt sei er sich einig darüber, was alles zu sanieren ist. Hier habe er viel Rückhalt von der Verwaltung, betonte er.

Und als Zimmerer Martin Rumann beim Richtspruch sagte „Hier steht der Bau in stolzer Pracht...“ lobte auch Lydia Senger mit Pia auf dem Arm den Baufortschritt und hofft nun, dass auch die weiteren Termine eingehalten werden.

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