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25 Jahre
Tiefbaufirma aus Birkenwerder feiert Jubiläum

Jürgen Liebezeit / 10.06.2018, 07:55 Uhr
Birkenwerder (MOZ) Mit einem Karren, der immer läuft, haben Bernd und Maximilian Merkel ihre Firma verglichen. Offenbar hatten die Straßenbaumeister aus Birkenwerder wenig Reparaturbedarf. Am Freitag feierten sie mit der Belegschaft, Geschäftsfreunden, Kunden und Familie 25-jähriges Bestehen.

Die Firma „Merkel Tiefbau GmbH“ genießt eine guten Ruf bei ihren Auftraggebern, zu denen neben Privatleuten auch viele öffentliche Einrichtungen und Kommunen in der Region gehören. Sie hat sich spezialisiert auf Leitungs-, Straßen- und Wegebau.

Bernd Merkel erinnert sich noch ganz genau an den Start der Firma. „Wir hatten einen Wolga Gas 24 – der war etwas mehr als ein Karren – einen Hänger HP 600 und einen polnischen Baggerlader K 162. Nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden seines Partners kurz nach der Gründung musste Merkel ins kalte Wasser springen. Seine praktischen Erfahrungen im kaufmännischen Bereich beschränkten sich darauf, nur ein einziges Mal ein Angebot und eine Rechnung geschrieben zu haben. Wie ein Schaufelbagger wühlte sich der Geschäftsführer dann durch Aktenberge und Vorschriften, bis sich nach und nach die Auftragsbücher füllten und der Karren Fahrt aufnahm. Die Merkel Tiefbau GmbH konnte sich in den vergangenen 25 Jahren als zuverlässiges Unternehmen in der Region etablieren. „Unsere Stärken sind unsere hohe Qualität, weil wir unsere Mitarbeiter regelmäßig weiterbilden, und unsere Kommunikation“, erklärte Merkel die Basis des Geschäftserfolgs. „Wir reden mit den Menschen.“

Neben den zahlreichen Wasserleitungen, die die Versorgung in der Region sicherstellen, gehören auch der Bahnhofsvorplatz in Hohen Neuendorf oder die Kneipp-Anlage in Birkenwerder zu den Objekten, die mit dem Namen Merkel verbunden sind.

Heute hat das Unternehmen 24 Mitarbeiter. Dazu gehört auch Michael Döpke, der seit der Gründung der Firma treu ist. Während seiner Rede lobte Merkel jeden Mitarbeiter namentlich für seinen Einsatz. „Mit dieser Truppe läuft der Karren.“ Demnächst soll auch ein Auszubildender wieder eingestellt werden. Derzeit ist das größtes Problem der Firma, geeigneten Nachwuchs und Fachkräfte zu finden. „Arbeit gibt es reichlich.“

In einigen Jahren will der 56-jährige Merkel die Leitung der Firma an seinen 30-jährigen Sohn Maximilian übergeben, aber weiterhin im Hintergrund beratend agieren. Der junge Mann, der ebenfalls den Meisterbrief als Straßenbauer in der Tasche hat, arbeitet schon seit einigen Jahren im Betrieb und hat inzwischen alle Abteilungen kennengelernt. Er wolle das Motto seines Vater übernehmen, kündigte er auf dem Betriebsfest an: „Wir schaffen keine Probleme, wir lösen sie!“

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