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Sommerfest
Spaß-Parcours mit Bauernstaffel

Stephanie Fedders / 11.06.2018, 07:23 Uhr
Grieben Die wichtigsten Utensilien des Griebener Sommers hatten im Kofferraum eines großen, geländegängigen Wagens Platz: Pflaster, Salbe, Verbandszeug. Schwester Agnes alias Marion Lau war bestens vorbereitet, um im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Den Sportplatz hatte sie von ihrem Pkw aus gut im Blick und konnte im Schatten der Bäume das Geschehen beobachten.

So gut hatten es die Teilnehmer der neunten Bauernstaffel beim mittlerweile 19. Griebener Sommerfest nicht. Acht Teams mit jeweils fünf Mitgliedern hatten sich zum Wettbewerb angemeldet. Bis auf die Klosterheider Eichen kämpfen ausschließlich Griebener Teams um den Sieg und ein Fass Bier. Mit dabei auch der Titelverteidiger „Dorfstraße 35“.

Die Teams kamen nicht umher, den Parcours aus neun Stationen unter sengender Sonne zu absolvieren. Dabei war nicht nur die Hitze schweißtreibend, auch die eine oder andere Aufgabe erwies sich als ganz schön knifflig. Andrea Schenkwitz und das Organisationsteam vom Arbeitskreis Grieben hatten sich wieder einige amüsante Aktionen ausgedacht. Dabei kam es nicht nur auf Schnelligkeit wie beim Sackhüpfen an. Teebeutelweitwurf, Gummistiefelzielwurf oder das Melken waren zum Beispiel Präzisionsarbeit. Gut gemeinte Tipps verhallten dabei oftmals im Trubel der Spiele. „Mehr Feingefühl, bitte!“, forderte Schenkwitz von den männlichen Aktiven, die sich verdammt schwer taten, aus den künstlichen Eutern auch nur einen Tropfen Wasser herauszubekommen.

Bevor es auf dem Sportplatz zur Sache ging, gehörte die Bühne den Kleinsten. Die Kinder der Griebener Kita Regenbogen nutzten den Heimvorteil und führten vor vielen Zuschauern ihr Programm auf. Während Papa oder Mama im Anschluss bei der Staffel gefordert waren, konnten sich die Mädchen und Jungen beim Quad fahren, auf der Hüpfburg  oder beim Kinderschminken die Zeit vertreiben.

Ob es auch nächstes Jahr einen Griebener Sommer mit Bauernstaffel gibt, ließ Andrea Schenkwitz offen. Einer versicherte den Organisatoren aber auch weiterhin seine Unterstützung: Ortsvorsteher Alexander Dahte.  Als Dankeschön für seinen bisherigen Einsatz bekam er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich bin hier der Boss“ geschenkt.

Schwester Agnes wäre bestimmt wieder dabei. Ihr erster Einsatz am Sonnabend galt dem Schwiegersohn. Der hatte sich, auf allen Vieren krabbelnd, beim Wettbewerb „Kartoffeln einsammeln“ die Füße wund gescheuert. Nach einer kurzen Behandlung und Pflaster ging es dann weiter zur nächsten Station. Die Griebener sind schließlich hart im Nehmen.(fes)

Bauernstaffel

Den Sieg bei der mittlerweile neunten Bauenstaffel beim Griebener Sommerfest konnte sich das Team „4 Engel für Schosi“ sichern. Den zweiten Platz teilen sich die „Dorfstraße 35“ und „The Avengers“. Weiter gingen am den Start, die „Klosterheider Eichen“, die „Grüber Ranch“, die „Griebener Krabbelgruppe“, die „Wölffe“ und die „Volleyballs“.

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