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Anlage auf dem Mallnower Dorffriedhof wurde für rund 25 000 Euro aus dem Fonds für Kriegsgräberfürsorge neu gestaltet

Bauen
Rekonstruierte Kriegsgräberstätte übergeben

13.06.2018/Mallnow (MOL): Abnahme der rekonstruierten Kriegsgräberstätte in Mallnow durch Landschaftsarchitekt Andreas Kittner, Heike Riegner und Yvonne Petzold vom Amt Lebus sowie GeLa-Bau-Geschäftsführer Robby Steinberger (v.r.)
13.06.2018/Mallnow (MOL): Abnahme der rekonstruierten Kriegsgräberstätte in Mallnow durch Landschaftsarchitekt Andreas Kittner, Heike Riegner und Yvonne Petzold vom Amt Lebus sowie GeLa-Bau-Geschäftsführer Robby Steinberger (v.r.) © Foto: Johann Müller
Ines Weber-Rath / 15.06.2018, 06:45 Uhr
Mallnow (MOZ) Die Arbeiten zur Neugestaltung der deutschen Kriegsgräberstätte auf dem Mallnower Friedhof sind beendet. In dieser Woche haben Vertreter des Bauherren, der Stadt Lebus, aus der Lebuser Amtsverwaltung die von Mitarbeitern der Seelower Firma GeLa ausgeführten Arbeiten abgenommen. Sie hatten zunächst im Februar die riesigen alten Wacholderbüsche und die hohe Tujahecke, die 1,80 Meter breit geworden und hinter der die Anlage fast verschwunden war, heraus genommen. Jetzt ist das Areal wieder zu sehen, präsentiert sich hell und freundlich.

Mitte Mai hatten die GeLa-Bauer dann mit der vom Frankfurter Landschaftsarchitekten Andreas Kittner geplanten Neugestaltung der Kriegsgräberstätte begonnen. Für die Abgrenzung zum „normalen“ Teil des kirchlichen Friedhofes sorgt jetzt neben einer Hainbuchenhecke eine Wand aus Stein-Gabionen. Davor steht ein neues, knapp vier Meter hohes Holzkreuz. Es stammt aus der Werkstatt des Groß Neuendorfer Holzdesigners Tom Krüger und ist aus witterungsbeständiger Douglasie. Die Ablagefläche für Blumen und Kränze davor haben die GeLa-Bauer rund gepflastert. Zu ihr führen neue Trittplatten. Die Wege auf der Anlage wurden mit einer wassergebundenen Decke neu hergestellt.

Die 18 Metallkreuze, auf denen je vier Namen von in und um Mallnow zum Kriegsende gefallenen deutschen Soldaten stehen, blieben unverändert. Jetzt muss nur noch neuer Rasen wachsen. Finanziert wurden die 25 000 Euro teuren Arbeiten aus dem Fonds des Landkreises für die Kriegsgräberfürsorge.(ir)

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