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Trotz abschließender Niederlage bleibt Einheit Grünow bestes uckermärkisches Nord-Staffel-Team des Spieljahres

FUSSBALL
Victoria siegt beim FC Einheit

Einen Schritt eher am Ball: Templins Oswaldo Proenca (links) kann das Leder vor dem Grünower Jonny Richter wegköpfen. Die Victoria-Elf hat im Abstiegskampf aus den letzten sieben Saisonpartien 14 Punkte geholt.
Einen Schritt eher am Ball: Templins Oswaldo Proenca (links) kann das Leder vor dem Grünower Jonny Richter wegköpfen. Die Victoria-Elf hat im Abstiegskampf aus den letzten sieben Saisonpartien 14 Punkte geholt. © Foto: Carola Voigt
Mandy Merker / 19.06.2018, 04:45 Uhr
Grünow Der FC Einheit hat die Saison 2017/18 trotz der abschließenden 1:4-Heimplei­te im Derby gegen Victoria Templin als bestes uckermärkisches Team auf einem guten fünften Rang beendet. Mit Kapitän Matthias Manteufel stellt das Team auch den zweitbesten Torschützen (17 Treffer).

Sehr verhalten starteten beide Teams ins Match. Die Abwehrreihen agierten sicher: Lukas Mantiks Flanke fing Victorias Keeper Kevin Franzen weg, auf der Gegenseite führte Ferry Manteufel umsichtig Defensiv-Regie. Erst nach gut einer Viertelstunde ergab sich eine Gäste-Gelegenheit: Johannes Collins Freistoß von der Strafraumgrenze verfing sich aber in der Einheit-Mauer (17.). Fehlpässe auf beiden Seiten prägten das Spiel. Für Grünow versuchte es Christopher Löhrs mit einem guten Fernschuss, Mantik scheiterte an der guten Reaktion des Templiner Schlussmannes (23., 26.) Franzen verhinderte mit sehenswertem Hechtsprung den Gäste-Rückstand bei einem platzierten Ball von Löhrs (28.). Collins Versuch aus der Distanz landete auf der Latte (38.).

Ein Konter leitete den ersten Treffer ein: Ohne große Gegenwehr marschierte Michael Grosch in Richtung FCE-Tor und verwandelte mit platziertem Schuss zum 0:1 (40.). Die Grünower glichen aber noch vor dem Halbzeitpfiff durch Löhrs aus – er profitierte dabei von der präzisen Vorlage von Tony Oppelt.

Ein flacher Fernschuss von Robert Sikorski leitete nach der Pause die Niederlage der Gastgeber ein: Torwart Kevin Manteufel war mit den Fingerspitzen noch dran, konnte das 1:2 jedoch nicht verhindern (63.). Nur zwei Minuten später erwischte Wellington Schäfer nach einer Ecke den Ball perfekt mit dem Kopf und ließ Manteufel erneut keine Chance 1:3 (65.). Benjamin Granzow hatte auf der anderen Seite noch den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch an einer erneut starken Parade von Franzen.

Zehn Minuten vor Schluss mussten die Zuschauer noch den vierten Templiner Treffer mit ansehen, als Oppelt zu weit weg von seinem Gegenspieler stand und nur noch zuschauen konnte, wie Simon Milster den 1:4-Endstand markierte. Die Templiner haben ihren zuletzt erfolgreich geführten Kampf gegen den Abstieg nochmals mit einem Sieg nochmals untermauert.

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