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F-Junioren-Endrunde um die Fußball-Kreismeisterschaft

Fußball
Stolze 250 Treffer in 64 Spielen bejubelt

Carola Voigt / 21.06.2018, 05:00 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Massenauflauf herrschte beim Meisterschaftsturnier der Fußball-F-Junioren auf dem Heinersdorfer Sportgelände. 22 Mannschaften plus Übungsleiter, Betreuer, Eltern und viele Fans waren angereist. Den Kreismeistertitel sicherte sich der FC Schwedt F1.

Je nach Leistungsstärke traten zwölf Teams in einer Gold- und zehn Teams in einer Silberrunde an. „Im Interesse der Kinder war es genau die richtige Entscheidung, zwei Turniere zu spielen. So wurde keine Mannschaft sozusagen abgeschossen“, meinte Alexander Prechtl, Staffelleiter in dieser Altersklasse 7/8, der anhand der Ergebnisse aus den Saison-Spielrunden diese Einteilung vornahm. „Die stieß auch auf großen Zuspruch der Betreuer und Eltern“, fügte er hinzu.

Die Goldrunde war in zwei Gruppen mit je sechs Teams eingeteilt. Mit dem FC Schwedt F1, der nur ein Gegentor kassierte, und Rot-Weiß Prenzlau F1 setzten sich zwei Mannschaften mit voller Punktzahl in fünf Spielen an die Spitze und trafen im Halbfinale auf die Gruppenzweiten, die jeweils zehn Zähler verbuchten. Die Schwedter setzten sich hauchdünn mit 2:1 gegen den VfB Gramzow durch, die Partie Prenzlau F1 gegen den Kerkower SC wurde nach einem Remis per Neunmeterschießen entschieden, das 2:3 endete.

Vor dem Endspiel trennten sich Gramzow und Prenzlau F1 im Match um Platz 3 mit 0:2. Im Finale wurde es nicht so spannend wie erwartet. Jamy Katen-­brink traf schon nach zwei Minuten zum 1:0 für die Oderstädter. Nur eine Minute später erhöhte Colin-Jack Wodtke auf 2:0. Kerkows Keeper Phil Schröder hatte sich zu weit aus seinem Gehäuse gewagt. Direkt im Anschluss klärte Oskar Böwe einen FCS-Angriff zur Ecke. Diese verwandelte Wodtke per Direkt-abnahme (3:0/5.). Ein direkter Freistoß von Mateusz Szulc zum 4:0-Endstand machte den Titel für die Oderstädter perfekt.

In der Goldrunde waren in 38 Spielen 161 Treffer erzielt worden. Das ergab einen Partieschnitt von 4,2 Treffern.

Im Silber-Turnier (zwei Fünfer-Gruppen) mussten alle Teams Federn lassen. In der Gruppe C siegte nach vier Spielen und mit zehn Punkten der Penkuner SV F2. Der D-Gruppen-Erste SpG Haßleben/Thomsdorf/Boitzenburg und der SV Pinnow (2.) hatten jeweils acht Punkte eingefahren. In den Halbfinals drehten beide Gruppen-Vize auf und gewannen. So blieb den Vorrundenbesten nur das „kleine Finale“, welches der Penkuner SV mit 5:4 für sich entschied. Im Silber-Endspiel hieß es zwischen Pinnow und Vierraden 1:3. In den insgesamt 26 Spie-­len wurden 89 Tore bejubelt.

Bei der Siegerehrung durch den HSV-Vorsitzenden Nino Pawlak wurden die Platzierungspokale auch in entsprechender Größe und Metallfarbe vergeben. Alle Kinder waren am Ende happy. Das waren auch Turnierleiter Alexander Prechtl sowie seine Helfer Peter Jäger und Philipp Rieck, denn alles hatte reibungslos geklappt. „Ein großer Dank geht an den Heinersdorfer SV für die Ausrichtung dieser Mammutveranstaltung. Aber auch den Schiedsrichtern gebührt Lob. Sie machten ihre Sache ordentlich, auch die Jung-Referees“, betonte Prechtl.

Unter den Zuschauern waren auch Teilnehmer eines Grundlehrganges zum C-Übungsleiter, der zwei Tage zuvor begann. Ihre Aufgabe war es unter anderem, Trainer- und Übungsleiterverhalten, Fürsorge- und Aufsichtspflicht sowie die Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten zu beobachten – dies sind genau die Themen im Lehrgang, der noch bis zum 24. Juni dauert.

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