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Das neue Feuerwehrgerätehaussoll bis Ende des Jahres fertig sein

Feuerwehr
Lietzens Bürgermeister hoch zufrieden mit Baufortschritt

Guter Arbeitsfortschritt: Putzchef Werner Storch von der Firma Zietlow Hoch- und Tiefbau Lebus (l.) mit Lietzens Bürgermeister Frank Kasper auf der Baustelle. Bisher liegen die Handwerker im Zeitplan, voraussichtlich im November soll alles fertig sein.
Guter Arbeitsfortschritt: Putzchef Werner Storch von der Firma Zietlow Hoch- und Tiefbau Lebus (l.) mit Lietzens Bürgermeister Frank Kasper auf der Baustelle. Bisher liegen die Handwerker im Zeitplan, voraussichtlich im November soll alles fertig sein. © Foto: Josefine Jahn
Josefine Jahn / 20.07.2018, 06:00 Uhr
Lietzen (MOZ) Was lange währt, wird wohl sprichwörtlich endlich gut. Nachdem die Gemeinde Lietzen sich sechs Jahre lang um Fördergeld für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses bemüht hatte, laufen die Arbeiten an dem Gebäude nun seit knapp drei Monaten. Bürgermeister Frank Kasper, der am Donnerstag die Baustelle besichtigt hat, zeigt sich zufrieden: „Alle Gewerke arbeiten bisher super. Die Qualität stimmt, der Baufortschritt ist der Wahnsinn. Alles ist im Zeitplan.“ Das liege auch daran, dass die Firmen untereinander gut miteinander kommunizierten, so der Bürgermeister.

Der Rohbau ist fertig. Für das Fahrzeug der Lietzener Feuerwehr wird es in der großen Halle genügend Platz geben. „Rechts und links werden dann Schränke für die Uniformen hinkommen“, erklärt Kasper. Von der Halle geht ein weiterer, kleinerer Lagerraum ab, der einen separaten Ausgang hat. Ein Heizungsraum und ein Sanitärtrakt gehören ebenfalls dazu. Die Elektriker sind mit ihrer Arbeit fertig, auch die Heizungen wurden bereits installiert. Die Sanitäranlagen werden noch montiert. Putz- und Malerarbeiten folgen.

Bis Ende des Jahres soll das Gebäude bezugsfertig sein. Frank Kasper geht derzeit von einer Fertigstellung im November aus. Er freut sich, bald ein stattliches Feuerwehrgerätehaus im 750-Personen-Dorf zu haben. „Das alte Gebäude ist eigentlich nicht mehr als ein Schuppen“, beschreibt er. Das neben der Dorfkirche stehende Objekt ist für heutige Verhältnisse überholt, hat zu wenig Platz und keine Isolierung. „Da kann man einen Traktor abstellen. Aber für Schulungen oder ähnliches ist das nichts“, sagt Kasper. Er hatte den Feuerwehrleuten deshalb interimsweise einen Raum im Gemeindehaus zur Verfügung gestellt.

Von ihrem Bürgermeister haben sich die Feuerwehrleute gewünscht, den Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr Lietzen“ nicht über dem Eingangstor für das Feuerwehrauto zu haben, sondern an der Gebäudeseite, die mehr zur Straße zeigt. „Das ist ja auch ein Aushängeschild für den Ort“, sagt Kasper zustimmend. Finanziell bewegen sich die Arbeiten momentan im Rahmen, es gäbe bisher keine gravierenden Kostenüberschreitungen.

Insgesamt liegen die Ausgaben für den Bau bei 417 000 Euro, wovon 220 000 durch Fördermittel gedeckt sind. Den Rest trägt die Gemeinde. Dafür wurden auch Kompromisse eingegangen. Dem Wunsch, geschlechtergetrennte Sanitärräume zu bauen, ist Kasper nicht nachgekommen. Eine integrierte Absauganlage für die Abgase des Feuerwehrautos gibt es auch nicht. Diese hätte um die 12 000 Euro gekostet, erklärt der Bürgermeister. Dafür wurde eine Luke eingebaut, über die die Abgase mithilfe eines flexiblen Absauggerätes – Kostenpunkt 3000 Euro – abgeleitet werden können.

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