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Traditionsfeste der Altfriedländer und Buschdorfer sorgten für gute Unterhaltung

Feste
An Klostersee und Backofen gefeiert

Ulf Grieger / 06.08.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 06.08.2018, 10:48
Buschdorf/Altfriedland (MOZ) Das 24. Fischerfest und das 21. Backofenfest haben an diesem Wochenende für Unterhaltung und Spaß gesorgt. Wegen der Hitze war der Besucherandrang nicht so groß wie in den Vorjahren.

Ganz auf die Buschdorfer Geschichte hatte Helmut Hulitschke, Leiter des Friedrichsauer Dorfmuseums, diesmal seine Ausstellung im alten Spritzenhaus am Sportplatz Lehmannshöfel ausgerichtet. Hingucker und Vorführinstrument war ein Buschdorfer Original: Eine Seileranlage, die 1875 ein Zimmermann aus Müncheberg ins Spinnerdorf gebracht hatte. Da Helmut Hulitschke sie wieder völlig instandgesetzt hatte, konnten damit beim Backofenfest Seile gedreht werden.. Das Hanf hatte einst Helmut Ketel zur Verfügung gestellt. Die Seile gingen mit den Besuchern bis ins Sauerland und auch der luxemburgische Partnerort wird eines erhalten, wie Guntram Glatzer verriet. Der Mitorganisator des Festes war froh, dass kein Gast wegen der Hitze gesundheitlichen Schaden nahm.

Das 24. Fischerfest Altfriedland und das 21. Backofenfest Buschdorf haben an diesem Wochenende für Unterhaltung und Spaß gesorgt. Wegen der Hitze war der Besucherandrang nicht so groß wie in den Vorjahren.
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24. Fischerfest und 21. Backofenfest

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Für Bäckermeister Claas Baumgärtel und sein Team war das Fest eine Premiere. Er hatte sich beim Werbiger Altmeister Siegmar Kaethner erkundigt und dennoch etwas zu viel gebacken. Trotz des eher mäßigen Besuchs waren aber 200 Schnecken, zehn Bleche Kuchen und 150 Brote an die Gäste gegangen. Auf dem kleinen Festmarkt waren wieder Fischer André Schneider aus Kuhbrücke, der Ziegenhof Alt Tucheband und viele andere Anbieter aus der Region. Der Verein Alte Schule Buschdorf bot Unterhaltung für Groß und Klein. Heidrun Schäfer lud zum Kettengestalten, es wurde wieder gebastelt und ausprobiert. Im Festzelt beglückwünschte Bürgermeister Dieter Rauer die Sieger im Wettbewerb um das schönste Grundstück. Die Show- und Volkstanzgruppe Seelow trat auf. Wie  in den vergangenen Jahren war auch die Backscheune der Arbeitsinitiative Letschin mit von der Partie „Das hat wieder super geklappt“, freute sich Guntram Glatzer.

Bereits am Freitag startete in Altfriedland das 24. Fischerfest. Zwar hatte die Amtsverwaltung des Feuerwerk am Abend wegen Waldbrandgefahr abgeblasen. Doch die Gäste wurden nicht enttäuscht. Ein Höhepunkt war der romantische Bootscorso. Wobei sich die Boote zur Musik des Volksmusikanten Hans Andreas drehten wie im Takt. La Paloma und viele bekannte Weisen ertönten und die Gäste waren begeister,. Ortsvorsteherin Christiane Arndt-Pernau, sie hatte das Fest gemeinsam mit Partnern organisiert, schwärmte vom DJ, der im Anschluss ein Feuerwerk der guten Laune entfachte.

Auch wenn es erstmals keinen Fisch zum Fischerfest gab — an guter Stimmung mangelte es nicht. Dafür sorgte auch die Fischerkietz-Gemeinde, die den traditionellen Dorfrundgang mit dem Wasserschulzen Hans-Jürgen Jahncke absolvierte und dabei von den Gästen herzlich bejubelt wurde. Ihr folgte Neptun alias Harald Balke  mit seinen Häschern und Nixen am kleinen Klostersee-Strand. Heidi Rischkowski, seit dem 9. Fischerfest für die Volksansprache Neptuns verantwortlich, sparte denn auch nicht mit klaren Worten dazu, was die Altfriedlander von der Politik der Amtsverwaltung Neuhardenberg in punkto Stegebau halten. Es gab aber auch Lob für diejenigen, die sich fleißig um die Verschönerung von Strand und Dorf gekümmert haben.

Dem Bau eines neuen Badestegs war das gesamte Fischerfest gewidmet. Sowohl das Eintrittsgeld, als auch das von Kristy Augustin, Steffen Lübbe und vielen Sponsoren ermöglichte Entenrennen kommen den Stegebau zu Gute. Die Enten gab es bereits im Vorverkauf und direkt auf dem Fischerfest in Altfriedland für fünf Euro. Die Erlöse werden komplett für die Stege genutzt. Besucht wurde das Spektakel auch von einer Delegation aus Seelows französischer Partnerstadt Nangis.

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