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Endspurt auf der Baustelle in Herzhorn: Aufstellen der Solaranlagen noch im Herbst geplant

Solarenergie
Strom soll schon zum Jahresende fließen

Staubige Angelegenheit: Der Abriss der ehemaligen Schweinemastanlage in Herzhorn. Dort wird nun bis zum Herbst eine Solaranlage errichtet.
Staubige Angelegenheit: Der Abriss der ehemaligen Schweinemastanlage in Herzhorn. Dort wird nun bis zum Herbst eine Solaranlage errichtet. © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 09.08.2018, 07:00 Uhr
Herzhorn (MOZ) Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der früheren Schweinemastanlage stehen kurz vor dem Abschluss. Das bestätigte Alexander Rosenthal am Mittwoch auf MOZ-Nachfrage. Wie der Projektleiter der Castus GmbH als Projektentwickler mitteilte, ist das Material jetzt gebrochen und wird abtransportiert. Zudem seien bereits als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme Amphibienzäune gestellt worden.Bis September rechnet die Firma damit, die Baugenehmigung erteilt zu bekommen. Dann, so Rosenthal weiter, solle so schnell wie möglich gebaut werden. Das könnte eventuell schon in drei bis vier Wochen über die Bühne gehen, blickt er voraus. Denn: Die Komponenten der geplanten Solaranlage müssen nur noch aufgestellt und montiert werden. Schon zum Jahresende soll der Strom fließen.

Die rund 16 000 Module, die auf dem fünf Hektar großen Gelände verteilt werden, sind allesamt nach Süden ausgerichtet. „Sie stehen dann im 45-Grad-Winkel zur Landesstraße 33 zwischen Wriezen und Prötzel“, erklärte Alexander Rosenthal.

Die neue Anlage, die nach dem Willen des Projektleiters, noch in diesem Jahr ans Netz gehen soll, ist ein weiterer Baustein im Gesamtsystem der Castus GmbH als Projektentwickler und der PVA Bliesdorf II GmbH & Co KG als Betreiber. Dazu gehören darüber hinaus die bereits existierenden Solaranlagen in Metzdorf, in Kunersdorf, in Bliesdorf, in Möglin sowie in Frankenfelde und Marienberg. Das Umspannwerk in Metzdorf sowie die Kabeltrasse bis Frankenfelde sind ebenfalls Bestandteil des Gesamtsystems. Für die Kabeltrasse nach Marienberg starten die Arbeiten in der kommenden Woche in Frankenfelde.

Im Dezember 2017 hatte die Gemeindevertretung von Reichenow-Möglin, zu der Herzhorn gehört, endgültig grünes Licht zum Bau der Anlage gegeben. Die Fläche, auf der die Anlage nun errichtet werden soll, war zuvor als landwirtschaftliche Fläche deklariert und musste in ein sogenanntes Sondergebiet Fotovoltaik umgewandelt werden. Da die Gemeindevertreter in diesem Punkt ihr positives Votum abgaben, wurden die Träger öffentlicher Belange beteiligt und es blieb Zeit für die Bürger, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen und Einwendungen vorzubringen.

Lange wurde im Vorfeld über einen Wall, der das Areal – auch optisch – zur Landesstraße hin begrenzen sollte, diskutiert. Dieser wurde jedoch aus den Planungen entfernt. Aus Richtung Prötzel kommend werden, sobald das Projekt abgeschlossen ist, die Grünfläche, die Module und ein Zaun zu sehen sein.

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