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Straßenlampen
Neue Beleuchtung kommt

Larissa Benz / 14.08.2018, 07:30 Uhr
Trebitz (MOZ) Neue Straßenlaternen sollen im Lieberoser Ortsteil Trebitz bald für eine bessere Beleuchtung sorgen. Das teilte der Lieberoser Amtsdirektor Bernd Boschan in der jüngsten Ortsbeiratssitzung mit.

Der Energiedienstleister E.dis verlegt momentan Strom-Erdkabel in Trebitz, wo in Zukunft komplett auf Freileitungen verzichtet wird. Im Zuge dieser Baumaßnahmen soll auch der Austausch der Straßenlaternen erfolgen. Wann genau die neuen Leuchten stehen könnten, konnte Wolfgang Hoffmann vom Bauamt in Lieberose auf Anfrage noch nicht sagen.

Mit dem Energiedienstleister E.dis soll ein Vertrag abgeschlossen werden, der etwa die genauen Kosten festlegt. „Wegen eines Kommunikationsproblems mit E.dis haben wir erst sehr spät von den Baumaßnahmen in Trebitz erfahren“, sagte Amtsidrektor Boschan in der Sitzung. Deshalb habe ein möglicher Austausch der Straßenbeleuchtung keinen Platz mehr im aktuellen Gemeindehaushalt gefunden. Demnach wird der Energielieferant die Kosten dafür zunächst vorstrecken und die Gemeinde diese dann zurückzahlen. Der Amtsdirektor erklärte, er sei „ froh, dass sich die Möglichkeit mit dem Vertrag mit E.dis ergeben hat“.

Wo genau die neuen Straßenlaternen aufgestellt werden, steht noch nicht fest. Bürger können den Plan ab sofort nach vorheriger Absprache in Papierform beim Bauamt in Lieberose einsehen. „Dieser gibt aber lediglich die Anzahl der geplanten Leuchten an“, sagt Wolfgang Hoffmann vom Bauamt.

Über detaillierte Standorte werde erst nach Aufnahme der örtlichen Gegebenheiten wie Zufahrten und Grundstückszuschnitte diskutiert. Dann würden etwa auch unmittelbar betroffene Anwohner in die Gespräche involviert. Amtsdirektor Boschan kündigte in der Sitzung an, dass sich die Zahl der Laternen im Ort durch den Austausch wohl erhöhen wird.

Eine Anmerkung zu den neuen Erdkabeln machte im Ortsbeirat die Lieberoser Bürgermeisterin Kerstin Michelchen. „Denken Sie mal drüber nach, ein paar Bögen der stillgelegte Freileitungen für die Schwalben stehen zu lassen.“ Sie habe im Gespräch mit Vogelexperten schon öfter mitbekommen, dass diese sich auf Freileitungen besonders wohl fühlen.

In einer Bürger-Fragestunde kam schließlich das Thema rissige Straßen in Trebitz auf. Anwohner beschwerten sich vor allem über ein riesiges Schlagloch vor der Brücke über das Samgase-Fließ am Ortseingang. Im vergangenen Jahr wurde zwar der Abschnitt direkt an der Brücke saniert. Das angesprochene Schlagloch ist aber ein Stück weiter weg davon. „Dafür ist einfach kein Geld im Haushalt vorhanden“, sagte Amtsdirektor Boschan.

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