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Genossenschaft Bremer Höhe reaktiviert ehemaliges Gemeinschaftshaus und baut neue Häuser

Hobrechtsfelde
Warten auf Baugenehmigungen

Vororttermin zu Baufragen: In Hobrechtsfelde trafen sich Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke, die Vorstände der Bremer Höhe, Ulf Heitmann und Barbara König, Architekt Nils Kuntze und Anke Wendland, Fachdienstleiterin für Verkehrsflächen (v.l.).
Vororttermin zu Baufragen: In Hobrechtsfelde trafen sich Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke, die Vorstände der Bremer Höhe, Ulf Heitmann und Barbara König, Architekt Nils Kuntze und Anke Wendland, Fachdienstleiterin für Verkehrsflächen (v.l.). © Foto: Andrea Linne
Andrea Linne / 21.08.2018, 06:30 Uhr
Hobrechtsfelde (MOZ) Die Genossenschaft Bremer Höhe, der in Hobrechtsfelde die Wohnhäuser entlang der Dorfstraße gehören, hofft auf baldige Baugenehmigungen. Um das gemeindliche Einvernehmen herzustellen, trafen sich jetzt Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke (SPD), Genossenschaftsvorstände Barbara König und Ulf Heitmann, Architekt Nils Kuntze und Fachdienstleiterin Anke Wendland vor Ort.

Zehn Wohnungen für Wohngruppen sollen im ehemaligen Gemeinschaftshaus entstehen, das nach langem Leerstand trotz Gebäudesicherung in einem sanierungsbedürftigen Zustand ist. Der Saal, den noch schöne alte Zeichnungen und Kronleuchter schmücken, wird für Gemeinschaftszwecke saniert. Ein zweiter Bauantrag umfasst drei Gebäude in der Dorfstraße 24 mit Wohnungen, die in unterschiedlichen Größen auf die künftigen Mieter maßgeschneidert werden.

„Alles soll wieder mit Leben gefüllt werden“, hofft Ulf Heitmann. Gruppenarbeit, Feste und sportliche Aktivitäten könnten allen Hobrechtsfeldern zugute kommen. Auch will die Genossenschaft für die neuen 25 Haushalte, die allesamt Mitglieder der Genossenschaft sind, im Zuge der Realisierung des Projekts moderne Mobilitätselemente wie Carsharing, Elektrolastenräder und E-Ladestationen berücksichtigen. Davon sollen auch alle anderen Hobrechtsfelder partizipieren können. Offene Wohngemeinschaften, aber auch generationsübergreifendes Leben mit gemeinsamer Gartennutzung, sind geplant. Der Baustart, der für April 2018 angepeilt war, verzögert sich etwas.

Vor Ort standen Fragen der Löschwasserversorgung über den ehemaligen Dorfteich, der zugewachsen ist, aber der Gemeinde gehört, sowie der Regenentwässerung zur Debatte. Der Teich könnte wieder volllaufen und für die Feuerwehr zur Verfügung stehen. Hobrechtsfelde selbst hat nicht so extreme Bodenprobleme wie der Rest der Gemeinde Panketal. Dennoch müssen auch Fälle von Starkregen abgefangen werden. Für die 21 neu zu bauenden Wohnungen dürfte das Auffangen von Regenwasser außerdem vonnutzen sein. Die Gemeinde hingegen, machte Anke Wendland klar, müsse die Pläne der Genossenschaft im Löschwasserkonzept der Gemeinde berücksichtigen. Auch weitere Ideen zur Verdichtung entlang der Dorfstraße, die noch nicht konkret vorliegen, seien zu besprechen. Die Ruhe und Weite machen Hobrechtsfelde zu einem attraktiven Wohnstandort. (li)

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Axel Huckstorf 23.08.2018 - 07:14:35

Die Ruhe und Weite von Hobrechtsfelde bald Geschichte?

"Alles soll wieder mit Leben gefüllt werden." Ob das die alteingesessenen Hobrechtsfelder auch so sehen, wird in diesem Artikel nicht verraten. Leerstehende, erhaltenswerte Gebäude zu sanieren, ist sicher eine vernünftige Sache. Doch von einer darüber hinausgehenden Verdichtung, wie am Ende des Artikels angedeutet, sollte abgesehen werden - sonst ist es mit der "Ruhe und Weite" in Hobrechtsfelde bald vorbei.

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