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Tanzgruppe
Countryfest lockt wieder viele Line-Dance-Fans an

Spaß am Tanzen: Den hat Heike Büttner (2. v. l.) aus Finowfurt, vor allem zu Countrymusik, wie hier beim Countryfest am Sonnabend in Dannenberg.
Spaß am Tanzen: Den hat Heike Büttner (2. v. l.) aus Finowfurt, vor allem zu Countrymusik, wie hier beim Countryfest am Sonnabend in Dannenberg. © Foto: Heike Jänicke
Heike Jänicke / 27.08.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 27.08.2018, 11:39
Dannenberg (MOZ) Zum 20. Mal hat am Sonnabend der Verein Tanzgruppe Dannenberg zum Countryfest in den Falkenberger Ortsteil eingeladen. Und gekommen waren auch in diesem Jahr wieder viele Fans – nicht nur aus Dannenberg, wie sich Vereinschefin Edeltraut Ewald freute, sondern auch aus Eberswalde, Berlin, Wriezen, Falkenberg und Bad Freienwalde. Und die brauchten nicht lange, um in Schwung zu kommen. Schon kurz nach 19 Uhr, als die Sonne so langsam hinterm Horizont verschwand, war die acht mal zehn Meter große Tanzfläche auf dem kleinen Festplatz am Dorfteich gut gefüllt.

Den Auftakt machte die Dannenberger Tanzgruppe selbst – gleich mit zwei Tänzen. „Wir sind jetzt 43 Tänzer“, zeigte sich Edeltraut Ewald stolz. „Aber für die Line-Dance-Gruppe wünschen wir uns noch ein paar Jüngere dazu“, so die Vereinschefin, die fast die ganze Familie mit dem Line-Dance-Fieber infiziert hat. „Meine Tochter und mein Sohn sind mit dabei und auch meine zwei Schwiegertöchter“, so die 65-Jährige. Ihr Mann kassierte an diesem Abend mit anderen Vereinsmitgliedern Eintritt.

Überhaupt schien es wie ein großes Familientreffen zu sein. „Viele kommen jedes Jahr immer wieder“, erzählte Eldetraut Ewald. Wie etwa Elke und Alfons Trautmann aus Wriezen, René Teschner oder Andrea und Dirk Mahnke aus Dannenberg oder Jutta Gebers-Drabsch aus Berlin. „Hallo, schön, dass Du da bist“, herzte die Vorsitzende die leidenschaftliche Line-Dancerin, die noch im vergangenen Jahr einen Workshop gegeben hat. Doch in diesem Jahr überließ sie das anderen und gab sich ganz dem Tanzen mit Gleichgesinnten hin.

Wie etwa Heike Büttner. Sie ist jedes Jahr beim Dannenberger Countryfest mit von der Partie. Die Finowfurterin frönt dem Hobby schon seit 2003 und trainiert dafür im Eberswalder Country-Club. Am Sonnabend war Dannenberg nicht ihre erste Station. „Ich komme gerade aus Strausberg vom Countryfest“, berichtete die 56-Jährige. Tanzen sei etwas Tolles, „Man ist frei und die Musik ist toll“, schwärmte sie. Über die Jahre kenne man alle hier, meinte sie. Eigens für solche Anlässe wie das Countryfest in Dannenberg habe sie sich Kleider zugelegt. Am Sonnabend fiel ihre Wahl auf ein weißes Kleid mit schwarzen Punkten, der Rock ein wenig ausgestellt. Dazu trug sie ein weißes Jäckchen, wegen der doch kühleren Temperaturen an diesem Abend. Am liebsten tanze sie nach Musik von Keith Urban, verriet sie. Zeit zum Weiterreden hatte sie dann aber nicht mehr. Sie wollte tanzen. Für die richtige Musik sorgten DJ Peer und Martina, beide selbst leidenschaftliche Line-Dancer.

Edeltraut Ewald zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. Ebenso mit der Versorgung. „Es muss nicht immer ein Bierwagen sein. Ein Zelt reicht aus“, meinte sie und richtete ihren Blick auf Angelika Röckner, die schon viele Jahre beim Countryfest für das leibliche Wohl sorgt.

Für die Dannenberger Tanzgruppe ist nach dem Countryfest aber nicht Schluss. Sie ist noch für Auftritte gebucht. Unter anderem zum Hafenfest in Kienitz am 1. September. (hei)

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