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261 000 Euro
Buchholz bekommt Geld für Feuerwehrneubau

Grund zur Freude: Ortswehrführer Tom Mittenzwei, Innenstaatssekretärin Katrin Lange und Bürgermeisterin Renate Wels (vorne, v. l.) mit dem Zuwendungsbescheid.
Grund zur Freude: Ortswehrführer Tom Mittenzwei, Innenstaatssekretärin Katrin Lange und Bürgermeisterin Renate Wels (vorne, v. l.) mit dem Zuwendungsbescheid. © Foto: Bettina Winkler
Bettina Winkler / 23.09.2018, 06:00 Uhr
Buchholz (MOZ) Einen Zuwendungsbescheid über rund 261 000 Euro für den lange gewünschten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Buchholz hat am Freitag Innenstaatssekretärin Katrin Lange der Gemeinde Steinhöfel überreicht. Damit hat das kleine, knapp 100 Jahre alte Spritzenhaus bald ausgedient.

In Galauniform erwarteten  Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz den Förderbescheid für den lange gewünschten und dringend erforderlichen  Neubau eines Gerätehauses.  Das bisherige Feuerwehrhaus entstand vor knapp 100 Jahren, entspricht ohne Wasseranschluss und Heizung nicht mehr dem Standard. „Unser kleines Auto passt gerade so rein, Aussteigen ist schon schwierig“, erzählte Ortswehrführer Tom Mittenzwei.

Mit strahlenden Gesichtern hatten vor dem Dorfgemeinschaftshaus  Kameraden, Ortsvorsteher Friedhelm Quast und Mitarbeiter der Verwaltung für den feierlichen Akt  Aufstellung genommen. Aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) des Landes Brandenburg – das insgesamt 35 Millionen Euro für  die Stärkung der baulichen Feuerwehrinfrastruktur zur Verfügung stellt –  überreichte Katrin Lange den Zuwendungsbescheid über 261 145 Euro. Durch die Förderung von 55 Prozent – gerechnet wurde mit 60 Prozent – stehen Mehrkosten von fünf Prozent zu Buche, die durch Eigenmittel ausgeglichen werden müssen.

„Die Buchholzer  können sich auf ein modernes Feuerwehrgerätehaus und deutlich bessere Arbeitsbedingungen freuen. Dieses Bauvorhaben ist ein Beispiel dafür,  dass wir  dringend notwendige Investitionen in den Brandschutz umsetzen. Wir stärken damit auch die ländlichen Regionen, wo die Feuerwehren Dreh- und Angelpunkt des dörflichen Lebens sind“, sagte Katrin Lange.

Der Standort für das neue Gerätehaus steht fest: zwischen Gemeindehaus und Spielplatz.  In Eigenleistung von Anwohnern und Feuerwehrleuten wurde ein alter Holzschuppen abgerissen und die Fläche beräumt. Die Ausschreibungen für die Firmen laufen. Der Baubeginn ist für Ende Oktober vorgesehen – im Juni 2019 soll die Übergabe erfolgen. „Wir freuen uns alle sehr“, sagte Tom Mittenzwei. Ortsvorsteher Friedhelm Quast fühlte Aufbruchstimmung „wie sicher die Feuerwehrbegründer damals vor 100 Jahren.“

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