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Trafo-Galerien
Der Mensch und seine Freunde, die Tiere

Der Mensch und die Tiere: Künstlerin Alexandra Weidmann aus Berlin (Mitte) mit ihrem Werk „Mütter und Söhne“,  Öl auf Leinwand. Sie gestaltet die 43. Ausstellung in der Trafo-Galerie.
Der Mensch und die Tiere: Künstlerin Alexandra Weidmann aus Berlin (Mitte) mit ihrem Werk „Mütter und Söhne“,  Öl auf Leinwand. Sie gestaltet die 43. Ausstellung in der Trafo-Galerie. © Foto: Matthias Lubisch
Eva-Maria Lubisch / 01.10.2018, 07:45 Uhr - Aktualisiert 01.10.2018, 08:03
Regenmantel (Freie Autorin) Bei strahlende, Herbstwetter fanden sich am Sonnabend viele Besucher an der einstigen Trafo-Station im Falkenhagener Ortsteil Regenmantel. Michael Pommerening lud mit seinem Verein KunstRegen zur 43. Ausstellung in der Trafogalerie. Die Malerin Alexandra Weidmann aus Berlin hat ihre mittlerweile vierte Ausstellung mit dem Motto „Tier. Liebe. Mensch.“ überschrieben. In seiner Laudatio führte Pommerening die Kunstinteressierten in die Entstehung der Werke ein.

„Seit mehr als 10 000 Jahren leben und arbeiten Mensch und Tier Seite an Seite, vom gezähmten Wolf bis hin zu den sorgfältig gezüchteten Hunden von heute. Tiere waren schon immer an der Seite des Menschen, sei es als Schutz, zur Harmonie und zur inneren Ruhe“, erklärte er. Unter den wilden Tieren seien Hunde wohl die bekanntesten und älteste Begleittiere. So sei es im Laufe von Jahrtausenden dazu gekommen, dass der Hund vom praktischen Nutztier zum besten Freund des Menschen geworden ist.

„Für die Künstlerin ist am Tier aber besonders der Körperbau und die daraus resultierende eigene Bewegungsart interessant“, machte der Galerist und Journalist deutlich. „Jedes ihrer Bilder erzählt eine eigene Geschichte, aber auch herzzerreißende, komische, bizarre und versponnene Augenblicke von der Liebe zwischen Mensch und Tier.“ Ein beredtes Beispiel sei das Bild „Mütter und Söhne“. Die Künstlerin zeigt Mutter und Sohn als Mensch und Gleiches auch als Tier.

Die Bilder der Berlinerin sind gekennzeichnet von einer Leichtigkeit, die getragen ist von der Liebe zur Natur, zu den Pflanzen und Tieren, aber natürlich auch zum Menschen und dessen Liebe zu dem, was da kreucht und fleucht.

„Die Bilder erinnern zugleich an die zerstörende Kraft des Menschen, der oft wie eine naturfressende Dampfwalze durch die Wälder und Meere dieses Planeten marodiert“, resümierte Michael Pommerening.

Die Falkenhagener Katharina Pohl und Tochter Theresa (9) überraschten die Besucher vor der Eröffnung musikalisch auf ihren Violinen. Dabei wurden sie von Dr.Lothar Pohl akustisch unterstützt.

In der kleinen Galerie konnten sich die Besucher bei der Vernissage ein Video ansehen, in dem sich die Künstlerin vorstellte und über ihre Arbeit berichtete. In geselliger Runde bei Kaffee, Wein und Leckereien wurde im Anschlus ausgiebig geplaudert.

Die Arbeiten von Alexandra Weidmann sind nicht nur in Regenmantel, sondern auch in der Galerie Nr. 2, dem alten Waage-Haus in Dolgelin, sowie in der Trafo-Galerie Reitwein bis 6. November dank Sichtfenster zu jeder Tageszeit zu bestaunen.

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