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Bauarbeiten
Endspurt beim Straßenbau

Vorbereitungen für den Fertiger: Mitarbeiter der Baufirma Oevermann begradigen die Kante zur vorhandenen Fahrbahn, damit die neue Asphaltdecke einen perfekten Anschluss bekommen kann.
Vorbereitungen für den Fertiger: Mitarbeiter der Baufirma Oevermann begradigen die Kante zur vorhandenen Fahrbahn, damit die neue Asphaltdecke einen perfekten Anschluss bekommen kann. © Foto: Bettina Winkler/MOZ
Bettina Winkler / 05.10.2018, 07:30 Uhr
Buchholz (MOZ) Mit einem Meißel stemmen Mitarbeiter der Baufirma Oevermann eine akkurate  Kante von der vorhandenen Fahrbahn aus Richtung Neuendorf im Sande als Anschluss zur neu ausgebauten Straße am Ortseingang Buchholz in Richtung Kreuzung. Heute soll dort ein großer Fertiger die Deckschicht für die Fahrbahn aufbringen. Das rund 200 Meter lange Teilstück vom Kreuzungsbereich in Richtung Gölsdorf wurde schon am Donnerstag mit der Asphaltdecke, die beim Aufbringen eine Temperatur von rund 170 Grad aufweist, versehen. „Das Wetter dafür ist perfekt, in acht Stunden waren wir fertig“, sagt Oevermann-Polier Steffen Wende.

Bis zum 8. Oktober ist die Durchfahrt – auch für Anlieger und Busverkehr – voll gesperrt. Der Straßenbelag muss erst aushärten. Danach sind noch Restarbeiten wie das Begrünen des Oberbodens im Außenbereich und Fahrbahnmarkierungen nötig. Die Straße Richtung Gölsdorf ist dann mit Einschränkungen – Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h und eventuelle Behinderungen durch Baufahrzeuge – wieder befahrbar. Die Erneuerung der Kreisstraße– ein Projekt der gemeinde Steinhöfel und des Landkreises Oder-Spree –  kostet rund 957 000 Euro. 50 Prozent werden vom Bund gefördert.

Zum Übergabetermin – der für Ende Oktober anvisiert war – kann sich Polier Steffen Wende noch nicht festlegen. „Da spielen noch viele Faktoren mit. Das Wetter muss trocken und warm bleiben“, sagt der Fachmann.

Die Gölsdorfer mussten durch den Straßenbau monatelang  lange Umwege in Kauf nehmen. Dazu kam noch die Straßenbauposse zwischen Schönfelde und Gölsdorf, die ebenfalls für Verkehrsbehinderungen sorgte. Die gut drei Kilometer lange Strecke wurde erst im vergangenen Jahr von 5,50 Meter auf 6,50 Meter verbreitert. So lautete jedenfalls der Auftrag. Nach Fertigstellung zeigte sich, dass dies nicht an allen Abschnitten der Straße geschehen war. Die Baufirma musste nachbessern.(bw)

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