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Handball
Hansa setzt Siegesserie fort

Treffsicher: Martin Willführ traf zehnmal für Hansa gegen Liebenwalde, Bruder René achtmal. Landesliga-Spitzenreiter Wittstock gewann 29:28. Weitere Bilder auf www.moz.de.
Treffsicher: Martin Willführ traf zehnmal für Hansa gegen Liebenwalde, Bruder René achtmal. Landesliga-Spitzenreiter Wittstock gewann 29:28. Weitere Bilder auf www.moz.de. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 15.10.2018, 07:15 Uhr - Aktualisiert 15.10.2018, 09:26
Eichstädt (MOZ) Die Weste bleibt weiß. Die Landesliga-Handballer des FK Hansa Wittstock haben auch das fünfte Saisonspiel gewonnen. Im vorgezogenen Auswärtsspiel bei der TSG Liebenwalde setzte sich das Team von Trainer Thomas Brigzinsky am Sonnabend mit 29:28 (16:12) durch. Der Spitzenreiter machte es jedoch weitaus spannender als nötig, gegen taktisch ganz ausgebuffte Liebenwalder. Die Oberhaveler hatten aufgrund einer Hallensperre ihr Heimspiel nach Eichstädt verlegt. In der Oberkrämerhalle dürfen die Handballer ihr geliebtes Haftmittel jedoch nicht nutzen.

Zunächst spielte Hansa mit breiter Brust auf, schnell war ein Drei-Tore-Vorsprung erspielt (8:5/19.). Obwohl die 5:1-Abwehr nicht vollends überzeugen konnte, führte Wittstock zu Pause gar mit vier Treffern.

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„Die Gastgeber hatten sich ein taktisches Konzept zurechtgelegt, das gnadenlos durchgezogen wurde“, so Hansa-Coach Brigzinsky. Im Angriff wurde lange mit vielen Einläufern gespielt, während in der Abwehr aufgrund der Ballunsicherheit der Dossestädter die Sechsmeter-Linie kaum verlassen wurde. Da sich Wittstock vor allem in der Deckung schwer tat – der Verbund offenbarte Lücken – entwickelte sich eine spannende Partie. Liebenwalde kam zu oft am Kreis frei zum Wurf, in Person von 1,90 Meter-Koloss Tobias Pfennig. Er hielt die TSG mit seinen insgesamt elf Treffern im Spiel. Zudem fischte auch Carsten Oberländer im TSG-Kasten einiges weg. Dagegen bekamen die Hansa-Torhüter kaum eine Hand an den Ball. Und so schloss Liebenwalde nach 50 Minuten auf 23:24 auf. Aber das Hansa-Team behielt die Ruhe, und konnte sich auf die Willführ-Brüder als Rückraumschützen verlassen. Mit 18 Treffern sicherten René und Martin den am Ende knappen 29:28-Sieg. (gü)

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