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Italienische Küche
Aus dem „Skipper“ wird das „Toscanini“

Bringen italienische Küche nach Nieder Neuendorf: Jimmy und Mario Paganini eröffnen im ehemaligen Skipper das Toscanini. Ab November wollen sie Gäste empfangen.
Bringen italienische Küche nach Nieder Neuendorf: Jimmy und Mario Paganini eröffnen im ehemaligen Skipper das Toscanini. Ab November wollen sie Gäste empfangen. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 16.10.2018, 15:23 Uhr
Nieder Neuendorf (HGA) Kaum stehen die beiden Inhaber zum Fototermin vorm Eingang ihres Restaurants, kommt schon die ihnen so häufig gestellte Frage: „Wann eröffnen Sie denn?“, möchte eine Nieder Neuendorferin wissen. Seitdem Jörn Ehrich den „Skipper“ am Hafen zum 31. August geschlossen hatte, steht das Restaurant leer. Doch das wird sich voraussichtlich Anfang November ändern. „Eröffnung demnächst“ steht unter dem neuen Namen Toscanini.

Die aus der Toscana stammenden Brüder Mario und Jimmy Paganini sind nach eigenen Angaben aus einer Vielzahl an Interessenten als Sieger hervorgegangen. Ihr Konzept für ein italienisches Restaurant habe den Vermieter überzeugt. Dabei können die Paganinis, die das Toscanini als Familienunternehmen führen wollen, auf fast zwei Jahrzehnte gastronomische Erfahrung in Oranienburg bauen. Im vorigen Jahr haben sie das Paganini an der Bernauer Straße verkauft. Nach 18 Jahren sei ein Wechsel angesagt gewesen. Genauer möchte Jimmy Paganini nicht werden.

Lieber spricht er übers neue Toscanini. Derzeit beherrschen die Handwerker die Szenerie des rund 90 Gäste fassenden Restaurants am Yachthafen. „Es ist viel zu machen. Wir wollen eine ganz andere Atmosphäre“, erzählt Jimmy Paganini. Die Theke wird als einziges Element überleben, ein Steinofen soll rein. Viel mehr ist den Brüdern bislang nicht zu entlocken. Sie vertrösten: Es werde eine große Einweihungsfeier geben, mit Bürgermeister, Polizeipräsidenten und anderen Stadtgrößen.

Das Gastronomische können sie aber bereits auf den Punkt bringen: „Geringste Preise, bester Geschmack“. Dabei sollen die Gaumenfreude älterer Liebhaber der italienischen Küche ebenso bedient werden wie die eines jüngeren, experimentierfreudigeren Publikums. Der ebenfalls zur Familie gehörende Koch liefere alles, „was zurzeit auf dem Markt modern ist“, verspricht Jimmy Paganini. Da dieser aber bei seiner Oma das Kochen gelernt habe, dürfte auch der auf traditionelle Küche ausgerichtete Geschmack bedient werden. Neben Pizza, Pasta und Fleischgerichten soll vor allem Fisch eine große Rolle auf der Speisekarte spielen. Der Gastronom zeigt durchaus eine Portion Selbstbewusstsein, wenn er schon jetzt verspricht: „Die Hennigsdorfer werden stolz sein, dass es das Toscanini in ihrer Stadt gibt.“

Wie gut es sich in einem familiengeführten Restaurant feiern lässt, können die Freunde italienischer Küche Silvester testen. Dann soll es eine große Party geben.

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