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Sperrung
Radweg an B-96-Brücke nicht verkehrssicher

Radwegebau vergeblich? Im Mai wurde der Weg errichtet, befahrbar ist er aber noch immer nicht.
Radwegebau vergeblich? Im Mai wurde der Weg errichtet, befahrbar ist er aber noch immer nicht. © Foto: MOZ/Thomas Pilz
Thomas Pilz / 25.10.2018, 13:36 Uhr - Aktualisiert 25.10.2018, 14:27
Dannenwalde (MOZ) Im August 2017 ist die neu gebaute B-96-Brücke nördlich von Dannenwalde für den Verkehr freigegeben worden – mitnichten aber der Radweg parallel zur Überführung. Anwohner ärgerte das, obgleich der Radweg an beiden Enden des Brückenbauwerks keine Anbindung hat, wollten ihn vor allem Leute aus Gramzow gerne befahren, um nach oder von Dannenwalde besser voranzukommen.

Warum Radler den Weg noch immer nicht nutzen können, erläuterte am Mittwoch stellvertretend für die Straßenverkehrsbehörde in Oranienburg die Sprecherin des Landkreises, Constanze Gatzke, auf Nachfrage der GZ. Danach sperrt der Fachdienst Verkehr der Kreisverwaltung Oberhavel den Radweg im Bereich der neuen Brücke bei Dannenwalde an der B 96 per verkehrsrechtlicher Anordnung, weil die Sicherheit der ihn nutzenden Verkehrsteilnehmer  nicht gewährleistet sei.

Denn die im Rampenbereich der Brücke befindliche Absturzsicherung für den Radweg entlang der B 96 sei nicht verkehrssicher. „Das vorhandene provisorische Holzgeländer oder die Pflanzen der neu angelegten Hecke können Radfahrer bei einem Unfall vor einem Absturz in Richtung Böschung nicht bewahren“, so die Begründung. Zuständig für die Verkehrssicherung des Radweges ist der Landesbetrieb Straßenwesen (LS).

Hannelore Ziske von der Niederlassung Eberswalde im LS, die für solche Fragen zuständig ist, erläuterte, dass die den Brückenbau ausführenden Firmen eigentlich beauftragt waren, im Rahmen der Fertigstellung der Nebenanlagen eine Böschungssicherung vorzunehmen – indem Strauchwerk und Büsche gepflanzt werden. Die Grünanlagen sollen auch Radfahrer schützen  Dieses Jahr sollte die Böschung gesichert werden. „Aber wegen der starken Trockenheit war es nicht möglich, Pflanzungen vorzunehmen“, erläutert Hannelore Ziske. Wenn im Frühjahr 2019 die Vegetationsperiode einsetzt, würden auch die Büsche gepflanzt, versicherte die Mitarbeiterin des Landesbetriebs. In Abstimmung mit der Polizei werden, um die Sicherheit zu gewährleisten Absperrschranken errichtet.

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