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Fußball
Drei Heimtreffer im sonntäglichen Derby

Häufig im Brennpunkt: Pinnows Defensive, hier mit Keeper Benjamin Kempin, und Till Mante (rechts) gegen Grünows Christopher Löhrs (links) konnte einige Szenerien entschärfen, aber dreimal schlug’s im Gehäuse des Aufsteigers ein.
Häufig im Brennpunkt: Pinnows Defensive, hier mit Keeper Benjamin Kempin, und Till Mante (rechts) gegen Grünows Christopher Löhrs (links) konnte einige Szenerien entschärfen, aber dreimal schlug’s im Gehäuse des Aufsteigers ein. © Foto: Carola Voigt
Mandy Merker / 30.10.2018, 02:15 Uhr
Grünow Vor einer stattlichen Kulisse empfing der FC Einheit Grünow am Sonntagnachmittag den Nachbarn vom Liga-Aufsteiger aus Pinnow. Mit 3:0 gewannen die Gastgeber und wurden damit ihrer Favoritenrolle gegen das Tabellen-Schlusslicht gerecht. Von Beginn an bestimmten sie – mit einigen wenigen Ausnahmen – die Partie.

In der ersten halben Stunde bekamen die rund 150 Zuschauer wenig Erwähnenswertes und lediglich einen Treffer zu sehen. Viele „Halbchancen“ der Platzherren standen zu Buche. So verfehlte Tony Oppelt bei einem Freistoß den Kasten von Pinnows Schlussmann Benjamin-Julien Kempin knapp (3.). Dann verpasste Ferry Manteufel – nach langer Verletzung wieder dabei – mit dem Kopf den ersten Torerfolg. Die Gäste zeigen sich erstmals nach 18 Minuten gefährlich. Im Strafraum der Einheit war aber Grünows Lukas Mantik zur Stelle und fing einen gefährlichen Pass quer durch den Sechzehner gerade noch ab.

Der anschließende Konter sollte nicht ohne Folgen bleiben: Christopher Fethke wurde in vollem Lauf von Mino Lehnhardt unsanft gestoppt und musste danach verletzt vom Platz. Doch insgesamt verlief die Partie sehr fair und das Schiedsrichtergespann um Chris Wein machte einen guten Job. Die Platzherren besaßen weiterhin die größeren Spielanteile und verstärkten die Aktionen in Richtung Gäste-Gehäuse. Nach einer halben Stunde erlöste Christopher Löhrs die Fans. Von Benjamin Granzow stark in Szene gesetzt, passte Mantik in den Strafraum, wo Löhrs zum 1:0 vollendete (30.).

Nur zwei Minuten später besaßen die Gäste die Ausgleichschance. Eine Ecke von Kristof Konitzer beförderte Einheit-Keeper Kevin Manteufel mit einer Hand aus der Gefahrenzone und verhinderte somit das Gegentor.

Dann war es der SVP-Schlussmann, der den Ausbau der Einheit-Führung verhinderte. Mit starker Parade vereitelte er die Großchance von Mantik, der von Oppelt klasse bedient worden war (33.). Die Gäste agierten jetzt bedeutend aktiver und arbeiteten sich öfter in den FCE-Strafraum durch. Doch Abwehrdirigent Ronny Wittenberg und Ferry Manteufel waren meist klärend zur Stelle. Die nächste gute Gelegenheit der Gäste verpasste Marcel Meißner nach guter Vorlage nur knapp.

Auch die zweite Hälfte dominierten die Platzherren – fast folgerichtig konnte nach einem weiten Ball die Führung ausgebaut werden. Dabei präsentierte sich Christian Jordan mit guter Ballbehandlung und „Auge“ – den Ball an Torhüter Kempin vorbei legend, vollendete er schließlich aus recht spitzem Winkel zum 2:0 (51.). Nur drei Minuten später gelang den Platzherren die Vorentscheidung: Erneut betätigte sich Mantik als Vorbereiter. Diesmal war Oppelt der Nutznießer, als er nur noch flach einzuschieben brauchte.

Insgesamt unterliefen den Platzherren jedoch zu viele Fehlpässe, welche die Gäste allerdings nicht nutzten, da sich die Grünower die Bälle zügig zurückeroberten. Im weiteren Spielverlauf kam der Gastgeber noch zu mehreren Chancen, wobei Jordan gleich in Serie scheiterte – mal an der Genauigkeit, andererseits an der guten Reaktion des Pinnower Keepers (68.).

Und auch Mantik hätte noch zum Torerfolg kommen können, als er allein im Strafraum in Kempin seinen Meister fand (79.). Dessen Gegenüber machte es ebenfalls gut, als er einen Freistoß von Christoph Nagel per Faustabwehr klärte (83.). Drei Minuten vor Schluss verhinderte die Latte den vierten Treffer für die Einheit. Gordon Fechners Bemühungen beim Kopfball wurden nicht belohnt. Von der Unterkante der Latte sprang der Ball wieder ins Feld.

Grünows Team gewann somit letztlich hochverdient und kletterte in der Tabelle auf Rang 6.

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