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Sabine Neumann leitet seit mehr als 40 Jahren eine Frauensportgruppe in Falkenhagen

Gesundheit
Gutes für Körper, Seele und Geist

Sport unter dem Dach der Feuerwehr: Sabine Neumann (vorn) leitet eine Gruppe in Falkenhagen. Teilnehmerinnen kommen auch aus umliegenden Orten, darunter Döbberin.
Sport unter dem Dach der Feuerwehr: Sabine Neumann (vorn) leitet eine Gruppe in Falkenhagen. Teilnehmerinnen kommen auch aus umliegenden Orten, darunter Döbberin. © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 16.11.2018, 07:45 Uhr
Falkenhagen (MOZ) Bis zu 18 Frauen treffen sich jeden Mittwochnachmittag für eine Stunde zum Sport im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr in Falkenhagen. „Mal fehlt die eine oder andere“, sagt Sabine Neumann. Die genaue Zahl hat sie gerade erst im Zusammenhang mit dem im Dezember im Eiscafé Buchholz geplanten Weihnachtsessen ermittelt. Die „kleine Fete“ habe Tradition, genauso wie der gemeinsame Ausklang vor der zweimonatigen Sommerpause. „In der Zeit gehen wir hier natürlich baden und schwimmen“, stellt die Physiotherapeutin angesichts mehrerer Seen direkt vor der Haustür klar.

Als sie vor 41 Jahren ans Landambulatorium nach Falkenhagen kam, habe es keine 14 Tage bis zur Gründung der Sportgruppe gebraucht. „Das hat sich auf der Arbeit so ergeben“, erzählt Sabine Neumann, die heute im Spa des Guts Klostermühle angestellt ist. „Die Frauen waren damals um die 40, 50 herum und wollten etwas für den Rücken tun. Die Fachfrau war natürlich ich.“ Nichts sei besser als Aktivität, fügt sie hinzu und freut sich, dass mit Lisbeth Purps, heute 85, noch immer eine der sieben Gründungsmitglieder dabei ist.

Spezielle Wirbelsäulengymnastik stehe noch immer im Mittelpunkt. „Natürlich hat sich da in den vergangenen Jahren viel geändert“, gibt Sabine Neumann zu bedenken und möchte, dass es Körper, Geist und Seele gut geht. Apropos Seele: Eine ganz treue sei Hannelore Knetsch. „Sie stellt die Heizung rechtzeitig an, schließt auf und ab, nimmt die Absagen von Teilnehmerinnen entgegen und entlastet mich damit natürlich sehr.“

Und selbst, wenn der Raum nicht unendlich groß ist, so würde sich immer noch ein Plätzchen finden, wenn es weitere Interessierte gibt, versichert Sabine Neumann. Die heute 60-Jährige freut sich auf ihre Truppe, deren munteres Geplapper kurz vor 14 Uhr von draußen zu vernehmen ist. Kurz darauf kommt ein Grüppchen nach dem anderen herein, jede Frau mit einer Gymnastikmatte in der Hand.

Das ist für Sabine Neumann, die zudem zwei Gruppen in Petershagen betreut, wieder ein Stichwort: „Wir haben Frauen dabei, die schwere Schicksalsschläge verkraften mussten, die verwitwet sind. Einige sind auch in den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt und treffen hier ihre einstigen Schulfreundinnen wieder. Alles Frauen, die ihr Leben in die Hand nehmen.“

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