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Adventstreiben
Viele Besucher beim Krippenfest

Bestens besucht: In der Kirche gab es am Abend keinen freien Platz mehr, als weihnachtliche Klänge von der Kreismusikschule ertönten.
Bestens besucht: In der Kirche gab es am Abend keinen freien Platz mehr, als weihnachtliche Klänge von der Kreismusikschule ertönten. © Foto: Jürgen Rammelt
Jürgen Rammelt / 03.12.2018, 16:11 Uhr
Flecken Zechlin (MOZ) Das Krippenfest in Flecken Zechlin, das alljährlich am Sonnabend vorm ersten Advent zahlreiche Besucher anlockt, ist längst ein Geheimtipp für alle, die sich auf die Weihnachtszeit einstimmen möchten. So war es auch am Sonnabend, an dem das Fest zum 15. Mal auf dem Marktplatz hinter der Kirche stattfand.

Selbst das nasskalte, milde Wetter machte den Besuchern nichts aus. Sie ließen sich das Traditionsfest im staatlich anerkannten Erholungsort nicht entgehen. Wie in den Vorjahren  hatten in den zurückliegenden Tagen zahlreiche Vereinsmitglieder und Helfer tatkräftig zugepackt, damit am ersten Adventssonnabend alles bereit ist.

So wurde in der vorigen Woche der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz neben dem Brunnen aufgestellt und am Tag darauf bauten fleißige Helfer den Stall mit den Krippenfiguren auf. Die Krippe, die dem Fest den Namen gibt, hatte vor 15 Jahren  der Flecken Zechliner Ehrenbürger Egon Hahn aus Feilbingert, einem Ortsteil der Partnergemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg, kurz vor seinem Tod der Gemeinde Flecken Zechlin zum Geschenk gemacht.

Zahlreiche Buden und Stände lockten so am Sonnabend mit den unterschiedlichsten Angeboten zum Schauen, Kaufen und Probieren. Überall rund um den geschmückten Brunnen und einem großen Schlitten roch es nach Glühwein, nach Met vom einheimischen Imker Dieter Hoppe und gebrannten Mandeln. Wer wollte, konnte seinen Hunger mit  Wildschwein vom Spieß, mit Wurst vom Grill oder mit frisch zubereiteten Waffeln sowie anderem Weihnachtsgebäck stillen.

Eröffnet hat das Fest der Flecken Zechliner Frauenchor unter Leitung von Hartmut Grosch. Dem folgte der Männerchor des Ortes, der seit vier Jahren von Dieter Winterle geleitet wird.  Es erklangen Lieder zum Advent, bevor mit Fabien Rogge ein elfjähriger Musikschüler aus Wallitz auf der Trompete sein Können zeigte. Zu einem Höhepunkt des Festes gestaltete sich der Auftritt von Elise Bernhardine Monalizzy Balke und Torsten Nicolai, die als Eiskönigin und Märchenprinz mit weihnachtlichen Weisen die zahlreichen Besucher des Krippenfestes erfreuten. Beide traten genauso wie die Chöre im Zelt unter der mit leuchteten Paketen geschmückten riesigen Eiche auf.

Organisiert wurde das Krippenfest auch diesmal vom Heimat- und Kulturverein, der mit einem Stand vertreten war. Dort gab es den neuen Kalender für 2019 mit Ansichten aus dem Ort und der Umgebung sowie eine DVD von der 777-Jahrfeier, die vor vier Jahren stattfand.

Auch das traditionelle Quiz fehlte nicht: Zehn Fragen waren zu beantworten. Wer sich Chancen auf einen der drei Preise ausrechnen wollte, musste unter anderem wissen, wo die Königgrätz-Eiche steht, wann der Ruderverein gegründet wurde und wie viele Zellen das alte Gefängnis des Ortes einst hatte.

Außerdem nutzte der Heimatverein die Gelegenheit, zwei aktiven Einwohnern aus dem Ort für ihr Engagement zu danken. Karl-Heinz Stuhr und Lukas Laudahn bekamen von Ortsvorsteher Rainer Maranke ein Präsent. „Wenn Hilfe, gleich welcher Art, benötigt wird, sind sie immer zur Stelle“, lobte er.

Den Abschluss bildete ein Konzert mit dem Blasorchester der Kreismusikschule Neuruppin in der Flecken Zechliner Kirche. Dabei barst das Gotteshaus fast aus allen Nähten. Dicht an dicht saßen die Zuhörer, um die jungen Musiker zu erleben. Unter Leitung des Direktors der Musikschule Harald Bölk boten die jugendlichen Musiker ein Programm, das das Publikum mit großer Begeisterung  auf-nahm.(jr)

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