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Advent
Schneemänner, Wichtel und Tannenbäume

Neues Domizil gesucht: Oskar (4), Carolin Wenger, Nicole Mehnert, Anton (6) und Clara (7) besuchen regelmäßig das Töpferstübchen in Heinersdorf, das zum Jahresende ausziehen muss.
Neues Domizil gesucht: Oskar (4), Carolin Wenger, Nicole Mehnert, Anton (6) und Clara (7) besuchen regelmäßig das Töpferstübchen in Heinersdorf, das zum Jahresende ausziehen muss. © Foto: Bettina Winkler/MOZ
Bettina Winkler / 04.12.2018, 20:03 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Carolin Wenger  glättet mit Fingerspitzengefühl ihre Teelicht-Kugel, die mit Sternen verziert ist. Sohn Oskar (4) schaut ihr dabei über die Schulter. „Arbeiten mit Ton ist kreativ und entspannend“, sagt die Hasenfelderin. Auch Nicole Mehnert aus Behlendorf ist mit Sohn Anton  regelmäßiger Gast im Heinersdorfer Töpferstübchen. Immer mittwochs, ab 15 Uhr,  treffen sich dort acht Kinder und sieben Erwachsene zum kreativen Arbeiten. Beim Heinersdorfer Weihnachtsmarkt der Vereine am 1. Dezember wurden etliche Exponate den Besuchern in der Werkschau „Abgedreht“ präsentiert. Mit dieser Ausstellung wurde die neue Drehscheibe, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, die seit September im Einsatz ist, gefeiert.

Im Töpferstübchen ist derweil die Produktion für Weihnachtsgeschenke so gut wie abgeschlossen. Tönerne Schneemänner, Wichtel und Tannenbäume müssen jetzt trocknen bevor sie besprüht, bemalt und gebrannt werden können. Der Brennofen – ganzer Stolz der Töpferfans um Ortsvorsteherin Jane Gersdorf, die die Kurse leitet – steht in der Küche der Zwei-Zimmerwohnung im Plattenbau in der Straße der Republik.

Und genau das ist der Knackpunkt: sozialer Wohnraum ist in Heinersdorf knapp, deshalb muss das Töpferstübchen zum Jahresende ausziehen. „Das hat uns ganz schön geschockt. Die schönen, hellen Räumlichkeiten in der Nähe der Schule waren ideal“, sagt Jane Gersdorf, die schon seit ihrer Kindheit töpfert.  Auch Nicole Mehnert und Carolin Wenger bedauern den mittlerweile vierten Umzug des Töpferstübchens. Das neue Zukunftsdomizil ist noch ungewiss. Im Haus des Wandels in unmittelbarer Nachbarschaft des noch maroden Heinersdorfer Herrenhauses käme ein 50 Quadratmeter großer Raum in Frage. Die Besitzer des Anwesens stehen dem Anliegen positiv gegenüber. „Dieser Raum würde gut passen“, sagt Jane Gersorf. Bleibt nur die Frage der Finanzierung für die nötigen Umbauten.

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