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Weihnachtsfeier
180 Senioren feiern den Advent

In vergnüglicher Runde mit Sektchen auf dem Tisch: Die Senioren aus Oberkrämer ließen es sich am Sonnabend ziemlich gut gehen.
In vergnüglicher Runde mit Sektchen auf dem Tisch: Die Senioren aus Oberkrämer ließen es sich am Sonnabend ziemlich gut gehen. © Foto: Sophie Schade
Sophie Schade / 09.12.2018, 20:34 Uhr
Vehlefanz Die Gemeinde Oberkrämer lud am Sonnabend „ihre“ Senioren zu einer Weihnachtsfeier ein. Rund 180 Gäste genossen in der Sporthalle der Nashorn-Grundschule Vehlefanz Stollen und Plätzchen und blickten gemeinsam auf das Jahr 2018 zurück.

Zur Eröffnung brachte der Bärenklauer Chor „Die Bären“ unter Leitung von André Ezerski den Advent mit mehreren Weihnachtsliedern zum Erklingen. Danach begrüßte Bürgermeister Peter Leys (BfO) die Senioren und zog Bilanz. Die Gemeinde stünde finanziell bestens da und die Einwohnerzahlen, vor allem in Marwitz, wachsen stetig. Das bedeute auch, dass etwa der Hort der Bötzower Grundschule auf lange Sicht erweitert werden müsse. Es sei aber nicht nur für Oberkrämer ein bewegtes Jahr gewesen, das von vielen Extremen geprägt war. „Auch in der großen Politik hat man den Eindruck, dass der Bundestag eher mit sich selbst beschäftigt ist als mit Sachproblemen“, bemerkte er.

Gleichzeitig blickte Kerstin Laatsch auf ihr erstes Jahr als Seniorenbeauftragte in Oberkrämer zurück. Im März übernahm sie das Amt von Erika Kaatsch. Im Juni fand die Seniorenwoche mit verschiedenen Feierlichkeiten statt, im Oktober begeisterte das Chortreffen die Freunde der Musik. Außerdem hat sie besonders für die Vorweihnachtszeit einige neue Projekte angestoßen. So waren die Senioren in den vergangen Wochen in den Kitas der Gemeinde zu Gast, um dort gemeinsam mit den Kindern Plätzchen zu backen. Für das kommende Jahr ist unter anderem ein monatlicher Vorlesetag geplant. „Wir wollen Jung und Alt mit solchen Projekten wieder mehr zusammenbringen“, sagte Kerstin Laatsch. Insgesamt fällt die Bilanz der Vehlefanzerin für ihre ersten Monate als Seniorenbeauftragte positiv aus. „Ich wurde von meiner Vorgängerin gut auf diese Aufgabe vorbereitet und bekomme tolle Unterstützung aus dem Seniorenbeirat“, so die 61-jährige.

Den Gästen gefiel das festliche Ambiente und die Möglichkeit, einmal in größerer Runde zusammen zu sitzen. „Allerdings bleiben die Gäste aus den einzelnen Ortsteilen meistens unter sich“, fand Ingrid Wünsche aus Eichstädt ein kleines Manko. (so)

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