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Besuch in der Lausitz
Bundespräsident würdigt Arbeit für Sterbenskranke

Dietmar Woidke (SPD, l-r), Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Franz Müntefering (SPD), Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, stehen anlässlich der Benefizkonzertreihe des Bundespräsidenten in der Stadthalle am Stand des ASB.
Dietmar Woidke (SPD, l-r), Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Franz Müntefering (SPD), Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, stehen anlässlich der Benefizkonzertreihe des Bundespräsidenten in der Stadthalle am Stand des ASB. © Foto: dpa/ZB/Patrick Pleul
dpa / 11.12.2018, 20:27 Uhr - Aktualisiert 11.12.2018, 21:33
Cottbus (dpa) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Engagement des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) für sterbenskranke Menschen gewürdigt. Mit dem Projekt „Wünschewagen“ verhelfe er Menschen in ihren letzten Lebenstagen zu einem besonderen Erlebnis, sagte Steinmeier am Dienstagabend anlässlich eines Benefizkonzerts in Cottbus. Bei dem Projekt fährt der ASB die Menschen noch einmal an ihren Lieblingsort, um ihnen damit einen letzten Lebenswunsch zu erfüllen. Ein Teil der Erlöse des Benefizkonzerts mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg in der Stadthalle fließt in das Projekt.

Das Staatsoberhaupt kam in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in die Lausitzstadt. Im Juni hatte Steinmeier in Cottbus eine Rede bei einem Festakt anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Regierungsprogramms „Tolerantes Brandenburg“ gegen Gewalt und Rechtsextremismus gehalten. An dem Tag traf sich der Bundespräsident zudem mit Kommunalpolitikern und Cottbuser Bürgern. Hintergrund war eine Häufung gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Ausländern zum Jahresanfang.

Bereits im Februar hatte Steinmeier deshalb Vertreter aus Cottbus im Schloss Bellevue in Berlin empfangen, um über die Lage zu sprechen. In Cottbus kam es nach der Gewalt wiederholt zu rechtsgerichteten Demonstrationen, die zeitweise wachsenden Zulauf hatten. Die Polizeipräsenz ist bis heute in der Innenstadt deutlich erhöht.

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