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Neues Domizil in Aussicht
Gute Nachrichten für Bürgerbusverein

Kleines Dankeschön zur Weihnachtsfeier: Amtsdirektor Frank Stege überreicht die jüngst erschienenen „Granseer Geschichten 2017“ an jeden Fahrer des Bürgerbusvereins.
Kleines Dankeschön zur Weihnachtsfeier: Amtsdirektor Frank Stege überreicht die jüngst erschienenen „Granseer Geschichten 2017“ an jeden Fahrer des Bürgerbusvereins. © Foto: MOZ/Matthias Henke
Matthias Henke / 15.12.2018, 11:00 Uhr
Gransee (MOZ) Auf einer Weihnachtsfeier werden meistens auch Geschenke verteilt, das war zur Freude der ehrenamtlichen Fahrer des Granseer Bürgerbusvereins auch bei ihrer Feier nicht anders. Kleine Aufmerksamkeiten gab es von der Schulzendorferin Waltraut Fiebig und Amtsdirekor Frank Stege. Fiebig etwa hatte bei den Fahrgästen des Bürgerbusses gesammelt und überreichte jedem Fahrer einen Umschlag mit einem Zehn-Euro-Schein, vom Amtsdirektor gab es je eine Ausgabe der jüngst erschienenen „Granseer Geschichten“.

Auf die großen Geschenke, mal abgesehen davon, dass sie nicht unter den Baum passen würden, müssen die Vereinsmitglieder aber noch etwas warten. Das betrifft zum einen den neuen Bus. „Da sind wir in Gesprächen, das geht nicht so schnell. Aber wenn wir etwas versprechen, dann stehen wir dazu“, versicherte Stege aber den Fahrern.

Zum anderen ist das eine neue Unterstellmöglichkeit für das Gefährt nebst eines Raumes, wo die Fahrer des Vereins ihre Stunden abrechnen und Pausen zwischen Einsätzen verbringen können. „Wir treten jetzt in ernsthafte Verhandlungen mit dem Landkreis zu ihrem Domizil“, sagte er an die Anwesenden gerichtet. Umgehend brandete Applaus auf, ist die derzeitige provisorische Unterbringung auf dem Gelände des Amtswirtschaftshofes  doch schon seit längerem ob des Zustand der dortigen Räumlichkeiten in der Kritik. Vorgesehen ist dafür die Liegenschaft Vogelsangstraße 59 neben der alten Feuerwache, wo eine große mit einem Rolltor verschließbare Garage samt Büro zur Verfügung stehen würde. Derzeit nutzt der Katastrophenschutz das Gebäude als Lager. „Wenn der Kreis investiert, macht er es ordentlich, ich bitte daher noch um Geduld“, so Stege weiter. Davon abgesehen seien im Haushalt für 2019 Mittel in Höhe von 1 800 Euro für die Unterstützung des Vereins eingeplant. Der Bürgerbusverein trage dazu bei, dass ältere Menschen beweglich bleiben. Da könne man nur „Danke“ sagen. Einen Dank in Richtung Fahrgäste sprach der stellvertretende Vereinsvorsitzende Rüdiger Ungewiß aus. „Ohne sie wüssten wir ja gar nicht, was wir mit unserer Freizeit anfangen sollte“, scherzte er.

Auch darüber hinaus sei das Amt Gransee und Gemeinden in Gesprächen mit dem Kreis, da man sich auf eine Reihe von Ausgleichsmaßnahmen im Zuge des Verlustes des Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) verständigt habe, so Stege weiter. Bereits öffentlich diskutiert wurde die Übernahme der Sportanlagen an der Oranienburger Straße. Ferner ist im Gespräch, dass der Landkreis die alte Förderschule in den kommenden Jahren entsorgt, so dass sich dort Gewerbe ansiedeln kann. Außerdem auf der Agenda: der Kauf der Alten Post durch den Kreis, damit dieser dort seine Verwaltung in Gransee bündeln kann. In die Liegenschaft des bisherigen FTZ an der Berliner Straße könnte perspektivisch der Granseer Amtswirtschaftshof einziehen. (mhe)

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