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Bauen
Fahrstühle erst im Frühjahr fertig

Die Gerüste stehen bereits: Wo die Fahrstühle entstehen werden, ist schon zu erahnen.
Die Gerüste stehen bereits: Wo die Fahrstühle entstehen werden, ist schon zu erahnen. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 15.12.2018, 14:01 Uhr
Neulöwenberg (MOZ) Spätestens zum nächsten Fahrplanwechsel im Frühjahr/Sommer sollen die Aufzüge auf dem Bahnhof Löwenberg (Mark) in Neulöwenberg  fertig sein. Bislang sind sie auf den Bahnsteigen hinter Gerüsten nur zu erahnen.

Auf dem Bauhinweisschild vor der Baustelle wird die Fertigstellung zwar noch immer für Dezember 2018 angekündigt, doch ein Blick durch das Gewirr der Gerüste lässt erahnen, dass diese Vorgabe wohl ein Wunschtraum bleiben wird. Warum, da können auch die Neulöwenberger Kommunalpolitiker nur raten: vielleicht Lieferschwierigkeiten für das Material oder fehlende  Fachleute. Doch die Enttäuschung darüber hält sich in Grenzen. Die Beiratsmitglieder hoffen, dass die Aufzüge im Frühjahr fertig werden. Das sei insofern wichtig, um die Ausflügler aus Berlin anzulocken, heißt es. Neben der schönen Landschaft gehörten dazu auch intakte Radwege und vor allem ein barrierefrei zugänglicher Bahnhof. Um von einem auf den anderen Bahnsteig zu gelangen, müssen die Fahrgäste derzeit Treppen steigen. Für alle mit einem Handicap ist das ein Problem. Vor allem ältere Semester haben dabei Schwierigkeiten, ebenso, wer mit einem Kinderwagen oder Fahrrad unterwegs ist. Dafür werden die Aufzüge gebraucht, deren Größe so ausgelegt ist, dass Räder hineinpassen.

Eine andere Baustelle in Neulöwenberg ist der Friedhof. Hier hatten sich die Kommunalpolitiker gewünscht, dass die Einfahrt erneuert wird. Die Pfosten wurden inzwischen ausgebessert und verputzt. Ob sie im Frühjahr farblich gestaltet werden, soll bei einem Vor-Ort-Termin geklärt werden, wenn die schmiedeeisernen Tore wieder eingesetzt wurden. Das soll in nächster Zeit passieren. Sie wurden sandgestrahlt und mit neuer Farbe versehen. Passend zu ihrem Erscheinungsbild sollen die Pfosten gestaltet werden. Zusätzlich soll bei der Begehung auf dem Friedhof auch noch geklärt werden, wo auf dem Areal ein Gräberfeld für anonyme oder halbanonyme Bestattungen ausgewiesen werden könnte.

Ein weiteres Problem, das indirekt mit dem Baugeschehen in Neulöwenberg zu tun hat, ist die Anpassung der Innenbereichssatzung an den Flächennutzungsplan (FNP) des Löwenberger Landes. Diese unterscheiden sich derzeit darin, dass sich die Satzung an der vorhandenen Bebauung auf den Grundstücken orientiert, der FNP hingegen an der hinteren Grundstücksgrenze. Stimmen Satzung und FNP überein, könnten potenzielle Bauherren schneller auf eine Genehmigung hoffen, da sich die Bauflächen dann im Innenbereich befinden. Sukzessive soll diese Anpassung im gesamten Löwenberger Land vorgenommen werden.

Dass sich die Zufahrt zum ehemaligen Umformerwerk der Deutschen Bahn in Neulöwenberg in einem schlechten Zustand befindet, ist unstrittig. Wie die Situation verbessert werden kann, da sind jedoch noch detaillierte Gespräche zu führen, und zwar mit den Anliegern beziehungsweise den Nutzern des Geländes. Auch hier wurde in der Ortsbeiratssitzung eine Vor-Ort-Begehung vorgeschlagen, um die Wünsche mit den finanziellen Auswirkungen in Einklang bringen zu können.

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