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Weihnachtsmarkt
Weihnachtswunderland an Lambertuskirche

Sechs Kilo brachte der Stollen von Bäckermeister Günther Körner auf die Waage, der traditionell auf dem Weihnachtsmarkt angeschnitten wurde.
Sechs Kilo brachte der Stollen von Bäckermeister Günther Körner auf die Waage, der traditionell auf dem Weihnachtsmarkt angeschnitten wurde. © Foto: B. Kraemer
Bärbel Kraemer / 17.12.2018, 14:44 Uhr
Brück Knecht Rupprecht mischte sich in den letzten drei Wochen wieder immer öfter unter das Volk. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Fest der Feste mit großen Schritten naht. Auch auf dem Brücker Weihnachtsmarkt konnte man ihm am Sonntagnachmittag begegnen. Für die Jüngsten hatte er auch dort wieder süße Sachen im Gepäck. Worüber sich nicht nur Johann Hinze und Luca-Paul Kuhn freuen konnten.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erfuhr das durch den Gewerbeverein der Stadt organisierte Markttreiben an der Lambertuskirche großen Zuspruch. Viele Brücker und Einwohner aus den umliegenden Orten genossen dort das vorweihnachtliche Flair mit allem drum und dran. Eröffnet wurde der Brücker Adventsmarkt, wie in den vergangenen Jahren, mit einem Kinder- und Schülerkonzert unter Leitung von Anette Radigk in der Lamberturkirche. Auch dort hatte sich der Weihnachtsmann in Begleitung von vier Weihnachtsengeln unter die Gäste gemischt. Im Anschluss schritten Bürgermeister Matthias Schimanowski und Bäckermeister Günther Körner unter den wachen Augen des Weihnachtsmannes zum traditionellen Stollenanschnitt. Das sechs Kilogramm schwere Gebäck hatte abermals der Bäckermeister gestiftet. „Das mach ich schon seit vielen Jahren“, sagte der und schnitt Stück für Stück vom langen Stollen ab. Der Marktplatz vor der Lambertuskirche hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in ein kleines Weihnachtswunderland verwandelt. Liebevoll arrangierte Stände lockten zum Staunen und Mitmachen, duftende Töpfe zum Genießen und Ausprobieren - dazu gab es in der Kirche und auf dem Markt ein buntes kulturelles Programm aus Musik und Theater.

So wurde am Nachmittag in der Kirche durch das Berliner Puppentheater die Weihnachtsgeschichte aufgeführt und gegen Abend erklang auf dem Markt noch einmal Bläsermusik. Kleine Kutschfahrten rund um das Brücker Gotteshaus komplettierten das vorweihnachtliche Treiben im Planestädtchen, dass seit dem Jahre 1997 jeweils am dritten Adventssonntag stattfindet.

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