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Er wäre nach Angaben der Betreiber damit der größte Europas

Energie Bergbau AG
Lausitzer Speicher soll Stromschwankungen ausgleichen

Das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe
Das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe © Foto: Christian Budschigk/dpa-Zentralbild/ZB
dpa / 17.12.2018, 14:41 Uhr - Aktualisiert 17.12.2018, 16:31
Spremberg (dpa) Bei der Einspeisung erneuerbarer Energien gibt es Schwankungen. Sie müssen ausgeglichen werden, um das Stromnetz stabil zu halten. Dabei fällt einer neuen Anlage in der Lausitz eine Schlüsselrolle zu.

In der Lausitz soll bis zum Sommer 2020 ein 50-Megawatt-Stromspeicher entstehen, der nach Angaben der Betreiber der größte Europas wäre. Der Speicher am Kraftwerkstandort Schwarze Pumpe in Spremberg soll zur Stabilität im deutschen Stromnetz beitragen. Er funktioniert auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie, wie die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) am Montag mitteilte. Das Projekt kostet 25 Millionen Euro, das Land stellt Fördermittel in Höhe von 4 Millionen Euro bereit. Baubeginn ist im Frühsommer 2019.

„Wir investieren damit in innovative Technologien für die Zukunft und erweitern unseren bestehenden Anlagenpark“, sagte Leag-Kraftwerksvorstand Hubertus Altmann laut einer Mitteilung. In Verbindung mit vorhandenen Anlagen könnten verschiedene Systemdienstleistungen zur Verfügung gestellt werden, um die Anforderungen an das Stromnetz zu erfüllen.

Die sogenannte BigBattery soll über ein neuartiges Lademanagement verfügen. Je nach Lage auf den Strommärkten oder im Stromnetz wird mit ihrer Hilfe die Be- oder Entladung forciert und der Strommix aus verschiedensten Energieerzeugungsanlagen gespeichert. Der Speicher besteht aus 13 Containern, die auf einer Fläche von 120 mal 44 Metern entstehen. Sie werden von dem tschechischen Energieunternehmen Egem errichtet. Der Tagebaubetreiber Leag ist mit rund 8000 Beschäftigten das größte ostdeutsche Energieunternehmen.

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