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Jugendfeuerwehr Gramzow macht jetzt Eigenwerbung für den Nachwuchs / Mobilfunkanbieter unterstützt großzügig

Spende
Anhänger als Dankeschön für Filmdreh

Große Freude: Danny Ruthenburg, Chef der Gramzower Feuerwehr, mit der Jugendwehr vor einem neuen Transportanhänger.
Große Freude: Danny Ruthenburg, Chef der Gramzower Feuerwehr, mit der Jugendwehr vor einem neuen Transportanhänger. © Foto: Steffen Raase
Oliver Schwers / 19.12.2018, 05:45 Uhr - Aktualisiert 19.12.2018, 09:27
Gramzow (MOZ) Als Dankeschön für einen Filmdreh hat die Feuerwehr Gramzow einen neuen Transportanhänger bekommen.

Auslöser ist eine Geschichte um Lucas Raase, der an Morbus Crohn leidet. Um ihm den Unterricht zu ermöglichen, hatten seine Eltern über eine Firma einen sogenannten Avatar beschafft, mit dem ihr Sohn auch von zu Hause aus dem Geschehen per Kamera und Mikro folgen kann. Vodafone als Kooperationspartner des Unternehmens No Isolation fragte daraufhin an, ob Lucas und seine Familie bereit wären, einen Imagefilm für die Cebit 2018 zu drehen.

Dort sollte die Funktionsweise des Avatars am praktischen Beispiel zu sehen sein.

„Wir drehten an zwei Tagen einen fantastischen Film“, so Vater Steffen Raase. „Hierbei wurde das ganze Drehteam von der Gramzower Jugendfeuerwehr spontan unterstützt, da Lucas hier seit Jahren aktives Mitglied ist.“

Nach Abschluss der Dreharbeiten kamen die Eltern mit Vodafone auch noch privat ins Gespräch. Lucas erzählte dabei auch von Nachwuchssorgen der Feuerwehr und von logistischen Problemen gerade in der Jugendfeuerwehr.

Vodafone erklärte sich spontan dazu bereit, die Jugendfeuer-­wehr zu unterstützen. Und so wurde ein Konzept für einen Spezialanhänger mit individueller Nachwuchswerbung vorbereitet. Ergebnis: In Gramzow steht jetzt ein Transportanhänger im Wert von über 4000 Euro mit einer einmaligen Nachwuchswerbung, welcher der Gramzower Jugendfeuerwehr kürzlich übergeben wurde. „Wir möchten uns für die tolle Unterstützung von Vodafone auf diesem Wege bedanken“, so Steffen Raase.

Mit dem neuen Anhänger können jetzt Übungen, Einsätze, Ausflüge und sonstige Transporte mit Gepäck und Ausrüstung für die Jugendlichen ermöglicht werden.

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