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Grundsteinlegung
Bau der neuen Begegnungsstätte begonnen

Der Plan und die Baustelle: Objektplaner Martin Fritsch und Ortsvorsteherin Ulrike Thieme an bei der Grundsteinlegung für die Begegnungsstätte in Mönchwinkel
Der Plan und die Baustelle: Objektplaner Martin Fritsch und Ortsvorsteherin Ulrike Thieme an bei der Grundsteinlegung für die Begegnungsstätte in Mönchwinkel © Foto: Joachim Eggers
Joachim Eggers / 19.12.2018, 07:00 Uhr
Mönchwinkel (MOZ) Am Donnerstag soll die Bodenplatte gegossen werden, dann ist das Minimal-Ziel schon mal erreicht. Am Dienstag haben die Verantwortlichen der Gemeinde Grünheide in Mönchwinkel mit einer kleinen Feier den Grundstein für die neue Begegnungsstätte gelegt, die hinter dem Heimatmuseum entstehen wird. 645 000 Euro investiert die Gemeinde Grünheide an dieser Stelle, wie Bürgermeister Arne Christiani in seiner kurzen Ansprache sagte. Die Kosten waren im Verlauf der Planung kräftig gestiegen, sie hatten zunächst bei von 380 000 Euro gelegen. Das spielte am Dienstag keine Rolle mehr.

Die Begegnungsstätte wird zwar ein Neubau, ist aber vor allem Ersatz für das graue alte Haus, das früher hinter dem Museum stand und zuletzt von den Pfadfindern genutzt wurde. Christiani erinnerte an die Schwierigkeiten, die es mit dem Projekt gegeben hat: Die Pfadfinder hätten nicht ohne weiteres das Feld räumen wollen, und dann verlangte das Bauordnungsamt, dass die Gemeinde einen Bebauungsplan aufstellt.

Tobias Thieme, der das Heimatmuseum leitet, packte ein paar Euro-Cent, Baupläne und eine MOZ vom Dienstag in eine Hülse und versenkte sie in gemeinsamer Arbeit mit seiner Mutter, Ortsvorsteherin Ute Thieme. Am Dienstag hatte Mönchwinkel, der kleinste der sechs Ortsteile der Gemeinde, 278 Einwohner mit Hauptwohnsitz und 24 mit Nebenwohnsitz. Die Begegnungsstätte, darauf legten Planer Martin Fritsch und Bauamtsleiterin Claudia Kulosa Wert, ist auch für die Nachbarn aus Spreewerder da. Thieme dankte dem Spreeauer Ortsvorsteher Horst Felkel und dem Vorsitzenden des Grünheider Bauausschusses, Peter Komann, für ihre Unterstützung.

Und wann wird das Objekt fertig? Bei dieser Frage wollte sich Martin Fritsch lieber nicht genau festlegen. Der Baubeginn mitten im Winter ist dank der milden Temperaturen zwar möglich, mehr noch: Er war eine Chance, eine Firma zu binden. Sobald aber Frost dazu führen sollte, dass die Arbeiten im Freien eingestellt werden müssen, sind Verzögerungen programmiert. „Bei optimalen Bedingungen im Sommer“, sagte Fritsch zur Zeitplanung. Umso wichtiger ist das Nahziel, die Bodenplatte.(je)

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