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Ortsdurchfahrt und Gehweg innerhalb von sechs Monaten erneuert / Land fördert Gemeinde mit 231 000 Euro

Ortsdurchfahrt
Zur Straßenfreigabe freuen sich Kinder und Erwachsene

Die neue Straße: Bauleute, Bürgermeister und Amtsdirektor schneiden das rote Band durch, geben die Ortsdurchfahrt frei. Kinder lassen Ballons steigen.
Die neue Straße: Bauleute, Bürgermeister und Amtsdirektor schneiden das rote Band durch, geben die Ortsdurchfahrt frei. Kinder lassen Ballons steigen. © Foto: Eva-Martina Weyer
Eva-Martina Weyer / 02.01.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 02.01.2019, 08:56
Hohenselchow (MOZ) Mit dem symbolischen Durchschneiden eines roten Bandes haben die Einwohner von Hohenselchow einen erfolgreichen Straßenbau gefeiert. Nichts erinnert mehr an die einstige Buckelpiste. Die Ortsdurchfahrt war innerhalb von nur sechs Monaten erneuert worden.

Der Landesbetrieb Straßenwesen war daran maßgeblich beteiligt, denn die Ortsdurchfahrt ist die Landesstraße 27. Rund630 700 Euro sind dort investiert worden, um Entwässerungseinrichtungen und Bordanlagen zu erneuern und eine mehrlagige Asphaltschicht aufzubringen. Außerdem hat die Gemeinde Hohenselchow-Groß Pinnow den Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt erneuern lassen und diese Bauarbeiten auch selbst bezahlt. Das waren 440 000 Euro aus der Gemeindekasse.

Eine Überraschung bei der feierlichen Straßenübergabe kam vom Landesbetrieb Straßenwesen. Ralf Tulke von der Bewilligungsbehörde übergab Bürgermeister Norbert Dittmann einen Fördermittelbescheid in Höhe von 231 000 Euro für die Bauarbeiten. Das sind 75 Prozent der gemeindlichen Kosten. Glück für Hohenselchow, denn das Förderprogramm gibt es 2019 nicht mehr. Insgesamt sind in Straßen- und Gehwegbau mehr als eine Million Euro geflossen.

Die Bauarbeiten waren unter kampfmitteltechnischer und archäologischer Begleitung erfolgt. Der Gartzer Amtsdirektor Frank Gotzmann lobte die zügige Baudurchführung, an der das Ingenieurbüro Gast aus Schwedt mit der Planung und die Baufirma Ruff aus Löcknitz ihren Anteil gehabt hätten. „Im Januar waren wir hier zur ersten Vor-Ort-Besprechung, am 11. Juli haben die Bauarbeiten begonnen, nun sind wir fertig“, sagte Gotzmann. In Hohenselchow sind nunmehr alle Straßen in einem ordentlichen Zustand. Die sechs vorhandenen Bushaltestellen an der Ortsdurchfahrt wurden mit Profilbordsteinen erneuert. Sie erleichtern das Ein- und Aussteigen. Drei Haltestellen werden noch mit Wartehäuschen ausgerüstet, das soll voraussichtlich ab Mitte Februar 2019 geschehen.

Viele Hohenselchower, einschließlich aufgeregter Kita-Kinder, waren gekommen, um das Banddurchschneiden zu verfolgen. Mit dabei waren aber auch Einwohner umliegender Ortschaften. Die Gartzer Stadtverordnete Marita Klingbeil  ausHohenreinkendorf sagte: „Ich freue mich, dass sich in unserer Region etwas tut. Nur als Region können wir etwas bewegen. Wir müssen zusammenhalten.“

Ilsetraud Mack ist Gemeindevertreterin für Hohenselchow-Groß Pinnow und hat die Finanzierung der Bauarbeiten für den Gehweg mitbeschlossen: „Ich freue mich mit den Familien, die hier wohnen. Ein schöner Tag für die Gemeinde.“

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