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Löschgruppe
Feuerwehrchef Ulrich Käpernick tritt ab

Verschafft Jüngeren die Möglichkeit, sich zu bewähren: Ulrich Käpernick, bei Lamadi als Landmaschinentechniker angestellt, gibt seinen Wehrleiter-Posten ab.
Verschafft Jüngeren die Möglichkeit, sich zu bewähren: Ulrich Käpernick, bei Lamadi als Landmaschinentechniker angestellt, gibt seinen Wehrleiter-Posten ab. © Foto: MOZ/Thomas Pilz
Thomas Pilz / 07.01.2019, 18:30 Uhr
Blumenow (MOZ) Eine Ära geht zu Ende in Blumenow: Am kommenden Sonnabend tritt Ulrich Käpernick von seinem Posten als Wehrleiter zurück. Seit mehr als dreizehn Jahren hatte er das Amt bekleidet – „nun ist Schluss, auch weil die Jüngeren am Zuge sind“, betont Käpernick, der im vergangenen Jahr 60 Jahre alt wurde, mithin dem Rentenalter allmählich näher kommt.

Klar, dass der Übergang nicht überstürzt vonstatten geht. Es ist den freiwilligen Feuerwehrleuten, nicht zuletzt in Blumenow zu eigen, dass sie planvoll vorgehen und den Überblick bewahren. Das bringt der Job mit sich: So ist auch der Wechsel an der Spitze der Blumenower Wehr sorgfältig vorbereitet worden. Das Wichtigste ist selbstverständlich, für Urgestein Käpernick, dessen Vater bereits die Wehr anführte, gibt es einen Nachfolger: Christian Schneider wird die Löschgruppe anführen und voraussichtlich bei der Jahreshauptversammlung, am kommenden Sonnabend im Gemeindezentrum, als neuer Chef vorgestellt. Und Käpernick? Der kann’s noch nicht so ganz lassen: Oberbrandmeister Käpernick, übrigens ein gebürtiger Blumenower, will dem Neuling zur Seite stehen und ihm bei allem als Stellvertreter zur Hand gehen. „Aber eins steht fest, Christian bringt bereits alle nötigen Qualifikationen für das Amt mit“, betont der alte Hase.

Einiges sei freilich zu erledigen, weiß er: Ausbildung organisieren, Lehrgänge einteilen, regelmäßige Arzttermine machen. „Zum Beispiel muss der übliche Probelauf im Feuerwehrtechnischen Zentrum Gransee, etwa mit Atemschutz, vorbereitet werden“. Was aber wird aus dem jetzigen Stellvertreter, einem weiteren Urgestein, Fritz Gnutzmann? Der ist zum Gerätewart für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Fürstenberg vorgesehen, was eine Vergrößerung des Aufgaben- und Verantwortungsbereiches mit sich bringe. Was waren aber für Köpernick die prägendsten Einsätze in seiner Amtszeit? „Das waren solche Einsätze wie die Brände im Kraftfuttermischwerk, im Sägewerk oder der Alten Reederei“, erinnert er sich. In der Nacht von Sonntag auf Montag, als das Senio-Vital-Gebäude brannte, musste Käpernick übrigens nicht ausrücken. Es fanden sich genügend Einsatzkräfte. (pilz)

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