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Kein Abschied
Wachwechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr

Offizielle Einsetzung: Fürstenbergs Stadtbrandmeister Dirk Stolpe (links) und Bürgermeister Robert Philipp (rechts) mit dem neuen Führungsduo: Christian Schneider (mit Urkunde) als Ortswehrführer und Ulrich Käpernick als sein Stellvertreter
Offizielle Einsetzung: Fürstenbergs Stadtbrandmeister Dirk Stolpe (links) und Bürgermeister Robert Philipp (rechts) mit dem neuen Führungsduo: Christian Schneider (mit Urkunde) als Ortswehrführer und Ulrich Käpernick als sein Stellvertreter © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 13.01.2019, 18:30 Uhr - Aktualisiert 14.01.2019, 09:19
Blumenow (MOZ) Es war für Ulrich Käpernick nach 13 Jahren die letzte Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Blumenow, die er am Sonnabend als deren Chef eröffnete und leitete. Das Schlusswort als neuer Chef hielt dann schon Christian Schneider.

Ob Käpernicks Ehefrau Margitta ihren Gatten nun öfter sieht und im Garten einsetzen kann, darf allerdings bezweifelt werden. Denn Käpernick geht der Blumenower Wehr nicht verloren, er tritt nur in die zweite Reihe zurück und übernimmt die Arbeiten von Schneider, der bislang als sein Stellvertreter in der Löschgruppe wirkte. Sie tauschen quasi die Posten. Allerdings war es eine bewusste Entscheidung, die Käpernick getroffen hat, und zwar im vergangenen Sommer, als beim Geburtstag das erste Mal vorn eine „6“ auftauchte. „Wir haben gute Leute, denen sollten wir eine Chance geben, sich als Führungskräfte zu beweisen“, erklärt Ulrich Käpernick seine Überlegungen. Dass er seinem Nachfolger große Fußstapfen hinterlassen hat, wurde von allen Rednern betont, von Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos), Stadtbrandmeister Dirk Stolpe, Ordnungsamtsleiterin Undine Wunderlich und Ortsvorsteher Eberhard Otto. Der würde seinerseits Käpernick gern als Nachfolger sehen, wie er bei der Verabschiedung sagte.

Doch bei den Reden war ebenso klar herauszuhören, dass niemand daran  zweifelt, dass es dem 41-jährige Christian Schneider als Nachfolger gelingen wird, die von Käpernick hinterlassenen Fußstapfen auszufüllen.

15 Aktive gehören der Blumenower Wehr derzeit an. Hinzu kommen fünf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Einziges Manko ist derzeit das Fehlen einer Jugendfeuerwehr. Aber daran wird schon gearbeitet, wie bei der Rechenschaftslegung zu vernehmen war. Denn als Neue in den Reihen der Blumenower Wehr  will sich Annekatrin Tonne dafür einsetzen, dass es spätestens Ende des Jahres wieder eine Jugendtruppe gibt.

Im vergangenen Jahr mussten die Blumenower Floriansjünger zu elf Einsätzen ausrücken. Dazu gehörten mehrere Wohngebäudebrände, aber ebenso technische Hilfeleistungen, um Sturmschäden zu beseitigen. Während im Vergleich zum Jahr 2017 die Zahl der Brandeinsätze abnahm, stieg sie im Bereich der  Hilfeleistungen an. Dass die Arbeit der Löschgruppe fester Bestandteil des Lebens der Blumenower ist, belegen das Knutfest, das Osterfeuer, die Hilfe beim Maibaumaufstellen oder die Absicherung von oder Teilnahme an Festen.

Weiterhin wurden folgende Ehrungen vorgenommen: Daniel Lorenz und Maik Albrecht erhielten eine Urkunde für 20 Jahre treue Dienste.  Sogar schon 30 Jahre bei der Truppe sind Uwe Frömmrich und Steffen Wutke, die dafür die Ehrennadel in Silber erhielten.

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