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Straßenbauprojekt
Kirchgasse soll dieses Jahr saniert werden

Kopfsteinpflaster und Bordstein ade: Die Kirchgasse soll ebenerdig ausgebaut werden. Auch auf der Ostseite vor den Wohnhäusern sind Parkflächen eingeplant. Im Frühjahr sollen die Bauleistungen ausgeschrieben werden.
Kopfsteinpflaster und Bordstein ade: Die Kirchgasse soll ebenerdig ausgebaut werden. Auch auf der Ostseite vor den Wohnhäusern sind Parkflächen eingeplant. Im Frühjahr sollen die Bauleistungen ausgeschrieben werden. © Foto: MOZ/Matthias Henke
Matthias Henke / 17.01.2019, 19:09 Uhr
Gransee (MOZ) Als letztes Straßenbauprojekt in der Granseer Altstadt gilt die Kirchgasse. Sie soll nun als nächstes angepackt werden. Im Frühjahr sollen die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Auch ein kleiner Spielort ist in diesem Zusammenhang an der Südostecke des Kirchplatzes geplant.

Vorgesehen sei ein ebenerdiger Ausbau ähnlich der Baustraße vor der Amtsverwaltung, der Schulstraße oder der Nagelstraße, erläuterte Fachbereichsleiter Nico Zehmke. Der bestehende Gehweg an der Kirchenseite bleibe erhalten. Die Kanten werden aufgenommen und die Straße auf die Eingangshöhe der Gebäude angepasst, so dass ein ebenerdiger Übergang entsteht. Unter den Bäumen soll es einen sogenannten  Tennenbelag geben, wie auch entlang der Baustraße, sodass rund  um die St. Marienkirche ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleistet werde.

Am südlichen Ende der Kirchgasse, beim Übergang zur Rudolf-Breitscheid-Straße, sollen mit der Sanierung zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Denn auch des dortigen Entwässerungsproblemes wolle man sich annehmen, so Zehmke weiter. Am Ende der Kirchgasse soll es künftig außerdem eine richtige Wendemöglichkeit geben. Bislang muss dafür die abgepollerte Auffahrt zum Kirchplatz herhalten. Platz gemacht dafür wird durch den Abriss des Trafohauses seitens des Netzbetreibers Edis. Das Gebäude werde anschließend durch eine viel kleinere Konstruktion ersetzt, ähnlich der auf dem Platz der Jugend befindlichen.

Erweitert, wenn auch platzbedingt nur geringfügig, wird die Parkplatzkapazität in diesem Bereich. Zu acht Stellplätzen auf der Kirchenseite kommen fünf, gegebenenfalls auch sechs weitere auf der Seite der Wohnhäuser.

Direkt neben der Kirchgasse, an der Südostecke des Kirchplatzes soll außerdem ein Spielort geschaffen werden. „Spielort“ statt „Spielplatz“ deswegen, weil es vergleichsweise kleinteilige Gerätschaften sein werden, die dort errichtet werden – in Abstimmung mit und aus Rücksicht auf den Denkmalschutz. Rutsche und Kletterturm möge also niemand erwarten, stattdessen niedrige, etwa kniehohe Balancier- und Sitzelemente. Kritisch gesehen wird dagegen ein Sandkasten, nicht zuletzt aufgrund von Katzen und Hunden in der Umgebung. Der Sandkasten würde nur kurzzeitig zum Spielen einladen, dafür schnell verschmutzt sein, so die Befürchtung.

Auf der gegenüberliegenden Seite der St. Marienkirche, vis-à-vis der Amtsverwaltung, könnten in diesem Zusammenhang auch einige Quadratmeter Pflaster verlegt werden, um ein einheitliches Erscheinungsbild des Pflasters rund um die Kirche zu erhalten. Während in Richtung der Marktzufahrt seitlich des Vorplatzes der Marienkirche bereits Pflaster existiert, befindet sich in Richtung Bushaltestelle noch eine Grasfläche, die allerdings in großen Teilen, bedingt durch Fußgänger, die diesen Bereich oft frequentieren, nicht mehr als solche zu erkennen ist.

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