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Tourismusgesellschaft WITO gibt erste Erlebniskarte heraus / Publikation in 50 000er Auflage auch auf der Grünen Woche

Tourismus
Der Barnim im Handtaschenformat

Zusammen- und auseinandergefaltet: WITO-Chef Rüdiger Thunemann und Anna-Maria Schönfeld zeigen die erste Barnimer Erlebniskarte.
Zusammen- und auseinandergefaltet: WITO-Chef Rüdiger Thunemann und Anna-Maria Schönfeld zeigen die erste Barnimer Erlebniskarte. © Foto: Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 17.01.2019, 19:09 Uhr
Eberswalde (MOZ) Sie ist noch druckfrisch: die erste Barnimer Erlebniskarte. Gerade rechtzeitig zur heute in Berlin beginnenden Grünen Woche ist das jüngste Druckerzeugnis der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft (WITO) Barnim erschienen. In einer Auflage von 50 000 Exemplaren. Die Herausgabe, so Sabine Grassow von der WITO, wurde von der IHK Ostbrandenburg gefördert.

„Auf Messen haben wir gemerkt, dass der Bedarf an Karten doch groß ist, dass Besucher immer wieder nachfragen“, erklärt Anna-Maria Schönfeld, die mit dem Projekt betraut war. Die neue Erlebniskarte bildet die Bandbreite der touristischen Angebote sowie der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zwischen Ahrensfelde und Oderberg ab. Und sie ergänzt so das publizistische Portfolio der WITO. Dazu gehören vor allem das Reisemagazin, im Herbst für 2019 herausgegeben, sowie die thematischen „Erlebnis Barmim“-Broschüren, etwa zum Wandern und zum Radeln.

Die größte Herausforderung, so Schönfeld, lag darin, ein handliches Format für die Karte zu schaffen und eine praktikable Falttechnik zu finden. Gleichzeitig ging es darum, möglichst viele Informationen unterzubringen, ohne dass die Übersichtlichkeit  verloren geht. So wurden letztlich 59 Angebote und Sehenswürdigkeiten aufgenommen. Gegliedert in vier Bereiche: Kultur, Natur, Familie und Wasser. Dargestellt mit entsprechenden Piktogrammen in unterschiedlichen Farben, die die Orientierung erleichtern. Ergänzt wird dieser Service durch Basis-Informationen, etwa zu Fahrradverleihen oder Campingplätzen. Mit der grafischen Umsetzung war ein Bernauer Unternehmen beauftragt, das u. a. bereits die sogenannte Knotenpunktkarte für den Barnim realisiert hat.

Das Spektrum an aufgelisteten Erlebnis-Offerten reicht vom Holzschuhmacherzentrum Friedrichswalde (Nr. 1) bis zur Fähre Liepnitz (Nr. 55). Einige Orte vereinen mehrere Optionen. Wobei mit dem Wildpferdgehege Liebenthal sowie der Blumberger Mühle auch zwei Angebote außerhalb des Kreises aufgenommen wurden. Der Tourist kenne bekanntlich keine Verwaltungsgrenzen, unterstreicht Sabine Grassow. Auch die beiden Barnimer Welterbestätten seien selbstverständlich verzeichnet: das Bauhaus-Denkmal „Bundesschule Bernau“ (Unesco-Kulturerbe) sowie der Buchenwald Grumsin (Naturerbe).

Mit der Auswahl habe man zugleich versucht, die Bandbreite touristischer Möglichkeiten abzubilden, von sportlichen Optionen bis hin zu kulturellen. Auf Öffnungszeiten und Preise habe die WITO bewusst verzichtet. „Wir wollten die Karte zeitlos halten.“ Stattdessen seien die Stätten und Orte jeweils mit Telefonnummer sowie Internetadresse versehen.

Die Erlebniskarte ist ab sofort kostenlos beispielsweise in den Tourist-Informationen der Region erhältlich. „Und natürlich nehmen wir sie jetzt mit auf die Grüne Woche und im März dann zur ITB, zur Internationalen Tourismusmesse“, so Schönefeld und Grassow.

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