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Dankesworte und Wunsch nach weiterer Mitarbeit

Verabschiedung
Das Gesicht der Volkssolidarität jetzt im Ruhestand

Danke für die gute Zusammenarbeit: Alt Zeschdorfs Bürgermeisterin Margot Franke (l.) wünscht Barbara Möckel alles Gute. Sie wurde am Donnerstag in den Ruhestand verabschiedet.
Danke für die gute Zusammenarbeit: Alt Zeschdorfs Bürgermeisterin Margot Franke (l.) wünscht Barbara Möckel alles Gute. Sie wurde am Donnerstag in den Ruhestand verabschiedet. © Foto: Doris Steinkraus/MOZ
Doris Steinkraus / 17.01.2019, 20:16 Uhr
Seelow (MOZ) Der Abschied war lange klar. An diesem Donnerstag ist Barbara Möckel dann aber doch ganz flau im Magen. Das Gesicht der Volkssolidarität in Seelow und darüber hinaus geht in den wohlverdienten Ruhestand. Die 66-Jährige hat sogar noch einige Monate „angehängt“.

Seit 2001 war die studierte Ökonomin Geschäftsführerin des Kreisverbandes Märkisch-Oderland der Volkssolidarität, in den letzten beiden Jahren jedoch in zweiter Reihe. Denn der Kreisverband  hat 2016 mit Oder-Spree fusioniert. Das war nötig, um wirtschaftlich zu bestehen, sagt sie zurück blickend. Sie sei stolz auf die vielen Ehrenamtler, die mit ihr von Anfang an gemeinsam Höhen und Tiefen absolviert und auch nach der Fusion immer mit ihr an einem Strang gezogen haben. 36 Ortsgruppen gibt es im Landkreis. Herzstück sind die Begegnungsstätten in Seelow, Strausberg und Bad Freienwalde sowie der Mietertreff in Neuhardenberg. Seit 2018 betreibt der Verbandsbereich Oderland in Seelow eine Tafel.

Barbara Möckel hat tiefe Spuren hinterlassen. Zum Abschied gibt es viele Dankesworte und immer wieder den Wunsch, dass sie der Volkssolidarität ehrenamtlich weiter verbunden bleiben möge. Angefangen hat sie damit schon. Sie betreut den Spielefreitag in der Seelower Begegnungsstätte. Denn, das sieht sie mit großer Sorge, zum Jahresende 2018 sind alle geförderten Stellen im Verband ausgelaufen. In den Begegnungsstätten wurden Übergangslösungen geschaffen, die aber nicht auf Dauer funktionieren. Sie will weiter ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen, doch ganz ohne hauptamtliche Mitarbeiter funktioniere es nicht.

Petra Schneider, Geschäftsführerin des Verbandsbereiches Oderland, dankt Barbara Möckel ebenso wie der Vorsitzende des Beirates, Rolf Bazili. Seelows Bürgermeister Jörg Schröder lobt das stete Interesse der Senioren am aktuellen Geschehen. Ob bei Festen oder eben dem Einsatz für die Wiedereröffnung einer Tafel, die Volkssolidarität sei ein fester Partner und Barbara Möckel dabei stets der ruhende und zuverlässige Pol gewesen. Die Diedersdorferin freut sich jetzt erst mal über mehr Zeit für Kinder und Enkel. Sie lese zudem gern und wolle unbedingt künftig mehr Rad fahren, sagt sie.

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