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Kegeln
Oder-Spree im Abstiegskampf

Kämpft um den Klassenerhalt: das Frauen-Kegelteam der SpG SSC Storkow mit Gundula Jager, Helga Lehmann, Monika Schönberg und Grit Wiedemann (von links)
Kämpft um den Klassenerhalt: das Frauen-Kegelteam der SpG SSC Storkow mit Gundula Jager, Helga Lehmann, Monika Schönberg und Grit Wiedemann (von links) © Foto: Karl-Heinz Arendsee
Rudolf Heger / 18.01.2019, 02:15 Uhr
Alt Stahnsdorf/Beeskow In der Kegel-Landeklasse der Damen sind beim sechsten von acht Turnieren erste Entscheidungen gefallen. Der SV Fehrbellin, der in Beeskow mit 3680 Holz und dem gigantischen Vorsprung von 139 Holz vor dem KC Glück-Auf Rüdersdorf (3541) gewann, steht als Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga fest. Die Gastgeberinnen vom 1. KC Beeskow wurden mit nur zwei Holz weniger Dritte vor dem Storkwer SC (3420). Und jetzt ist auch schon klar, dass die beiden Teams aus Oder-Spree den Abstieg unter sich ausmachen werden.

Bei Punktgleichstand zwischen ihnen bleibt der SSC trotz der schlechteren Holzzahl vor dem 1. KC, weil er bei den neutralen Turnieren zwei Punkte mehr holte. Eine Hoffnung gibt es ja vielleicht für den Absteiger, denn mehrere Teams haben mit argen Besetzungsproblemen zu kämpfen. Da ist es möglich, dass die eine oder andere Mannschaft zur nächsten Saison abmeldet.

Auf der sehr gut bespielbaren Kegelbahn des 1. KC Beeskow brachte der erste Durchgang eine gewisse Vorentscheidung. Meike Erdmann spielte für Fehrbellin mit 942 Holz (+102) sofort die Tagesbestleistung und ebnete damit ihrem Team den Weg zum fünften Sieg im sechsten Turnier. Steffi Matthes kegelte für Rüdersdorf 916 (+76), Karin Riemer für Beeskow 851 (+11) und Gundula Jager für Storkow 830 Holz.

Im zweiten Durchgang vergrößerte die Rüdersdorferinnen den Abstand auf 95 bzw. 101 Holz, da Gabriele Lemke für Beeskow 853 (+13) und Monika Schönberg für Storkow 868 (+28) erreichten. Während die 879 (+39) von Grit Wiedemann und die 843 (+3) von Andrea Richter den letzten Platz in der Tageswertung nicht verhindern konnten, begann für Beeskow mit der vorletzten Runde die Aufholjagd zu Rüdersdorf. Anke Glagau verkürzte mit ihren sehr guten 897 (+57) den Abstand auf 33 Holz.

Nun sollte es Theresa Heger für Beeskow richten, doch alle wussten, dass 33 Holz sehr viel sind – zumal zur Ranglistenersten Stefanie Herrmann. Am Ende reichte es nicht, Theresa spielte mit 938 (+98) zwar das zweitbeste Tagesergebnis, aber Stefanie hielt mit 907 (+67) dagegen. So fehlten den Beeskowerinnen zwei Holz, um die „rote Laterne“ abzugeben.

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