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Neujahrsempfang
Vor 30 Jahren wahre Demokratie erkämpft

Ganz im Zeichen der Jahre des Umbruchs 1989/1990 interpretierten Annelie Knobloch (Gesang), Gabriele Knobloch (Geige) und Matthias Staiger (E-Piano) von TonArt e.V. Popsongs,  wie „Wind of change“ (Scorpions) und „Freiheit“ (Westernhagen).
Ganz im Zeichen der Jahre des Umbruchs 1989/1990 interpretierten Annelie Knobloch (Gesang), Gabriele Knobloch (Geige) und Matthias Staiger (E-Piano) von TonArt e.V. Popsongs, wie „Wind of change“ (Scorpions) und „Freiheit“ (Westernhagen). © Foto: Simone Weber
Simone Weber / 18.01.2019, 12:18 Uhr
Premnitz „Wenn wir unsere Stadt heute betrachten, können wir zurecht stolz auf das Erreichte sein“, sagte Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) anlässlich des Premnitzer Neujahrempfangs im Gasthaus Retorte. Mit den Gästen erinnerte er sich auch an den Mauerfall, der sich am 9. November dieses Jahres zum 30. Mal jährt.

„Jeder hier im Saal verbindet die Ereignisse mit eigenen Erlebnissen. Umbrüche solchen Ausmaßes bringen unweigerlich gravierende Veränderungen für den Einzelnen und die Gesellschaft mit sich. So schien für Premnitz eine 75-jährige Industriegeschichte zu enden. Viele Premnitzer hatten das Gefühl, dass ihre Lebensleistungen nicht (mehr) wertgeschätzt wurden“, so Tebling. Er lobte in seine Rede den Wandel von einer Industriestadt hin zu einem „kleinen aber feinen“ Wohnort im Naturpark Westhavelland. Errungenschaften sieht er in der Entwicklung der sozialen, kulturellen und sportlichen Infrastruktur gegeben. Die vier Kitas mit insgesamt 278 Plätzen seien auf modernstem Stand. Auch die Grundschule und die Oberschule würden Schülern und Lehrern beste Bedingungen bieten. Der Industriepark biete derweil 1.400 Arbeitsplätze – Tendenz steigend.

Gleichzeitig erinnerte der Bürgermeister an die in diesem Jahr stattfindenden Kommunal- und Europawahlen am 26. Mai sowie an die Landtagswahlen am 1. September. Er ruft die Einwohner zu reger Beteiligung auf, um ihr vor 30 Jahren erkämpftes Recht zu freien demokratischen Wahlen wahrzunehmen.

Nachdem Premnitz in den zurückliegenden Jahren vorrangig Vertreter von Vereinen und Vertreter der Wirtschaft eingeladen hatte, stand der diesjährige Neujahrsempfang im Zeichen des medizinischen und sozialen Sektor. Betont wurde auch die gute medizinische Versorgung in der Havelstadt. Mit Gesundheits- und Familienzentrum, dem Diakonischen Medizinischen Zentrum und den niedergelassenen Ärzten könne man im Vergleich zu anderen Regionen zufrieden sein, freute sich der Stadtverordnetenvorsitzende, Christian Peter (CDU), in seinem Grußwort. „Der prognostizierte demografische Abwärtstrend wurde in den zurückliegenden Jahren deutlich gebremst. Vor kurzem haben wir an der Kita Flax und Krümel angebaut und planen dies auch für die Kita Waldhaus. Mit Blick auf die gestiegenen Kinderzahlen wurde an der Dachsberg-Grundschule 2018 ein Anbau von drei neuen Räumen umgesetzt. Zum neuen Schuljahr werden sechs weitere Räume entstehen.“

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