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Blaulicht
Scheune von Flammen zerstört

Völlig ausgebrannt: Von der Scheune im Schulweg in Diensdorf-Radlow ließen die Flammen am frühen Donnerstagmorgen nur ein Gerippe übrig. Das Wohnhaus aber konnte von der Feuerwehr gerettet werden.
Völlig ausgebrannt: Von der Scheune im Schulweg in Diensdorf-Radlow ließen die Flammen am frühen Donnerstagmorgen nur ein Gerippe übrig. Das Wohnhaus aber konnte von der Feuerwehr gerettet werden. © Foto: Thomas Reinke
Bernhard Schwiete / 24.01.2019, 16:38 Uhr
Diensdorf-Radlow (MOZ) Bei einem Feuer in Diensdorf-Radlow ist am frühen Donnerstagmorgen eine Scheune ausgebrannt.

Der 78 Jahre alte Eigentümer des Grundstücks erlitt dabei schwere Brandverletzungen, er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr konnte zwar nicht mehr verhindern, dass die Scheune vollständig zerstört wurde. Den Einsatzkräften gelang es aber, die Flammen einzudämmen, bevor sie auf das Wohnhaus auf dem Anwesen im Schulweg und einen Carport übergriffen.

Der Amtswehrführer des Amtes Scharmützelsee, Andreas Diebert, sprach von einer Verpuffung, in deren Folge das Feuer entstanden sei. Löschversuche des verletzten Besitzers seien missglückt. Die Pressestelle der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder) nannte die Ursache für den Brand noch ungeklärt. Dazu ermittelten nun Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt, hieß es in einer Mitteilung.

Der Alarm bei Feuerwehr und Polizei war kurz vor 6.30 Uhr eingegangen. Insgesamt waren nach Angaben von Diebert 54 Feuerwehrleute im Einsatz, sie kamen von den Wehren aus Diensdorf-Radlow, Bad Saarow, Wendisch Rietz, Lindenberg und Storkow. Von dort habe man im Laufe des Einsatzes ein Tanklöschfahrzeug anfordern müssen, da am Brandort die Versorgung mit Wasser schwierig gewesen sei. Erst gegen 11 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhinderte die Feuerwehr durch eine sogenannte Riegelstellung, wie Diebert berichtete. Dabei seien sechs Strahlrohre zum Einsatz gekommen. Das Haus habe durch die Hitzeentwicklung zwar leichte Schäden abbekommen, sei aber weiterhin bewohnbar. Für die Häuser in der Nachbarschaft habe nach bisherigen Erkenntnissen keine Gefahr bestanden, teilte die Polizei mit.

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