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Heimspiele der Müllroser Handballer in der Frauen- und Männer-Verbandsliga / Herren gegen Schlusslicht Favorit

Handball
HSG will sich keine Blöße geben

Sicherer Siebenmeter-Schütze: Auf die Nervenstärke vom Punkt dürften erneut die Müllroser bei Robert Kaberidis setzen. Im Heimspiel Ende Januar gegen den HC Spreewald hatte der 31-Jährige alle seine acht Strafwürfe im Tor untergebracht.
Sicherer Siebenmeter-Schütze: Auf die Nervenstärke vom Punkt dürften erneut die Müllroser bei Robert Kaberidis setzen. Im Heimspiel Ende Januar gegen den HC Spreewald hatte der 31-Jährige alle seine acht Strafwürfe im Tor untergebracht. © Foto: michael benk
Wilfried Hohmann / 14.02.2019, 23:00 Uhr
Müllrose (MOZ) Am Sonnabend finden in der Müllroser Schlaubetal-Halle Heimspiele der Männer und Frauen in der Verbandsliga Süd statt. Dabei haben beide Teams berechtigte Chancen, ihre jeweiligen Partien für sich zu entscheiden.

Am Sonnabend um 16 Uhr treffen die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schlaubetal-Odervorland als Tabellensiebter auf den achtplatzierten HV Ruhland/Schwarzheide. Das Team aus dem Fläming spielte in der vergangenen Saison noch in der Nord-Staffel der Verbandsliga. Am Sonnabend ist es ein Nachbarschaftsduell, denn beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Bereits in der Hinrunde lieferten sich beide ein ausgeglichenes Spiel, das 23:23 ausging. Dabei sicherten sich die Schlaubetalerinnen durch zwei Last-Minute-Tore in der Endphase den ersten Punkt der Saison.

Insofern kann man sicher davon ausgehen, dass es auch diesmal zu einem ausgeglichenen Spiel kommen wird. Dabei vertrauen die Gastgeberinnen auf die Unterstützung ihrer Fans und den Heimvorteil, um beide Punkte in Müllrose zu behalten und ihren Vorsprung auf einen direkten Kontrahenten auf drei Zähler auszubauen.

Um 18 Uhr treffen die HSG-Männer der 1. Mannschaft dann der Verbandsliga Süd als Tabellendritter auf den Tabellenletzten HV Luckenwalde. Die Gastgeber sind damit der klare Favorit und alles andere als ein deutlicher Heimsieg wäre eine faustdicke Überraschung, zumal das Hinspiel bereits deutlich 37:23 gewonnen wurde.

Allerdings sind die Gastgeber sicherlich gut beraten, den Gegner keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen. Schließlich hatten die Gastgeber auch in ihrem zurückliegenden Heimspiel gegen den HC Spreewald II die klare Favoritenrolle inne, mussten jedoch am Ende beim 24:24 einen Punkt abgeben, der im Kampf um den Aufstieg ausschlaggebend sein könnte. Denn nach der Niederlage des BSV Grün-Weiß Finsterwalde am vergangenen Wochenende bei der TSG Lübbenau 63 II trennen beide Mannschaften jetzt nur noch zwei Punkte. Für den Fall, dass Finsterwalde und die HSG am Ende punktgleich sind, zählt dann der direkte Vergleich beider Mannschaften. Und da hat der BSV das Hinspiel gegen die HSG deutlich mit 31:17 gewonnen. Von daher müssten die Schlaubetaler ihr Heimspiel mit mehr als 14 Toren Unterschied gewinnen. Nun ist im Handball natürlich vieles möglich, aber ein derart deutlicher Heimsieg am 16. März ist eher unwahrscheinlich. Damit könnte der angeführte Punktverlust in der Endabrechnung noch eine entscheidende Bedeutung erlangen.

Dennoch haben es die Gastgeber immer noch selbst in der Hand, den Kontrahenten aus Finsterwalde am Ende hinter sich zu lassen. Die Mannschaft von Trainer Michael Stalla wird diese Chance jedoch nur dann wahrnehmen können, wenn sie sich spielerisch deutlich steigert. Und genau vor diesem Hintergrund werden die Anhänger der HSG auch die Leistung der Mannschaft in diesem Spiel am Sonnabend auch beurteilen.

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