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Neue Kita
Nach sechs Jahren sind alle zufrieden

Eröffnungszeremonie der neuen Kita in Groß Behnitz. Von links: Wolfgang Jung, Manuel Meger, Ulrike Koske und Gerald Siegert.
Eröffnungszeremonie der neuen Kita in Groß Behnitz. Von links: Wolfgang Jung, Manuel Meger, Ulrike Koske und Gerald Siegert. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 15.02.2019, 11:03 Uhr
Groß Behnitz Es sei ein sehr glücklicher Tag, freute sich am Mittwoch Ortsvorsteher Wolfgang Jung noch mit dem großen Geschenk-Paket auf dem Arm und umringt von den jüngsten Groß Behnitzern und ihren Eltern. Sie alle waren ebenso wie Nauens Bürgermeister Manuel Meger und die Bauleute gekommen, um die neue Kita mit insgesamt 41 Plätzen nun auch offiziell einzuweihen.

Begrüßt wurden sie alle mit einem fröhlichen Lied der künftigen Nutzer. „Hier ist mein Platz…“ sangen sie, es sei „ein Haus mit offenen Türen“. Und weil das so Tradition ist, überreichte der Bürgermeister den symbolischen großen Schlüssel an den Ortsvorsteher und schließlich übernahm ihn Gerald Siegert als Geschäftsführer des Betreibers der alten und neuen Kita, die Kinderwelt gGmbH. Er erinnerte an die Beratung im Ortsbeirat vor sechs Jahren, auf der die Forderung nach einer neuen Kita oder die Sanierung des in die Jahre gekommenen und bis Anfang der Woche genutzten Gebäudes laut wurde.

Nun gibt es beides. In den kommenden Monaten wird die bisherige Kita grundsaniert und Siegert hofft, dass zum Beginn des neuen Kitajahres alle Arbeiten abgeschlossen sind und künftig weitere 35 Plätze zur Verfügung stehen. Die werden auch gebraucht, betonte Meger, denn im Ort werde es ein neues Wohngebiet geben. Wolfgang Jung blickte mit Freude auf die Eröffnungsfeier. Er sei stolz darauf, dass heute hier eine Kita und kein Hotel stehe. Vor weniger als zwei Jahren wäre das noch nicht so sicher gewesen und vor sechs Jahren wurde sogar die Frage diskutiert, ob der Ort überhaupt noch eine Kita haben sollte.

Ein großes Lob richtete er an die Eltern. Ohne deren Unterstützung hätte es die Kita mit ihren nunmehr 370 Quadratmetern Grundfläche nicht gegeben und merkte mit einem Augenzwinkern an, dass es sich in Groß Behnitz lohne, Kinder anzuschaffen. „Wir kümmern uns darum“, scherzte er. Und die Eltern waren rundum zufrieden mit dem neuen Haus.

Familie Zander aus Klein Behnitz war mit Töchterchen Ashley auf dem Arm und einem großen, prall gefüllten Obstkorb als Dankeschön zur Eröffnungsfeier gekommen. Mama Sarah hat ab 1991 selbst die nun sanierungsbedürftige Kita besucht. „Ich bin so stolz, dass es mit dem Bau doch noch geklappt hat und unsere Tochter diese Einrichtung mit den großen hellen Räumen und dieser modernen kindgerechten Einrichtung besuchen kann“, freute sie sich. Besuch kam auch aus Markee. „Ich bin vor 70 Jahren in Groß Behnitz geboren, so ist man doch mit dem Ort verbunden“, sagt Hannelore Walter und lobte die Raumgestaltung, so die Cafeteria, in der gleichzeitig gebastelt werden könne, und auch die Küchenecke mit der kindgerechten Höhe der Einrichtung, den Spielflur mit seiner praktischen Gestaltung und auch, dass alle Räume Außenzugang haben.

Auch wenn die Außenanlagen auf der insgesamt 1.800 Quadratmeter großen Fläche noch nicht komplett fertig sind, stehen bereits das Kletterhaus, die Nestschaukel und andere Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Endlich durften die Kinder die großen vom Bürgermeister und vom Ortsvorsteher überreichten Geschenk-Pakete auspacken. Nach und nach kamen zwei Bobby-Cars zum Vorschein. Wunschgeschenke, denn die Rundstrecke für Bobby-Cars steht bereits zur Verfügung. Im April werden dann auch die Außenanlagen mustergültig gestaltet sein.

Kita-Leiterin Ulrike Koske freute sich über die guten Arbeitsbedingungen für ihr Team, die für die jüngsten Behnitzer schöne und erlebnisreiche Tage ermöglichen. Vielleicht war es im Herbst 2018 ein gutes Omen, dass der „Baum der Hoffnung“ viele gute Früchte trug. Wie der Ortsvorsteher sagte, sei dieser im Jahre 2006 im Vorgarten der alten Einrichtung in der Hoffnung gepflanzt worden, dass die Groß Behnitzer Einrichtung erhalten bleibt.

Noch eine erfreuliche Mitteilung: Der Kostenrahmen von rund 800.000 Euro sei eingehalten und sogar etwas unterboten worden, freute sich der Bürgermeister. Das wäre heutzutage nicht selbstverständlich.

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