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52-Jähriger aus Beeskow war auch Fußballtrainer

Kinderpornografie
Polizei ermittelt gegen Kita-Erzieher

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen Beeskower Erzieher wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen Beeskower Erzieher wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie. © Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Jörg Kühl / 15.02.2019, 16:00 Uhr - Aktualisiert 15.02.2019, 16:32
Beeskow (MOZ) Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen Erzieher einer Beeskower Kita wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie. Dies bestätigt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Ein Zeuge habe die Behörden auf den Verdacht aufmerksam gemacht.

Der 52-jährige Erzieher arbeitet in einer Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Wie Klaus Bachmayer, Vorstands-Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Märkisch-Oder-Havel-Spree, mitteilt, wurde der Mitarbeiter kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe bis auf Weiteres suspendiert.  Die Eltern der betroffenen Einrichtung seien  informiert worden.

Da der Erzieher als Übungsleiter einer Beeskower Jugend-Fußballmannschaft ehrenamtlich engagiert ist, ist auch der betroffene Verein, Preußen Beeskow, von der Polizei informiert worden. Wie der Vereinsvorsitzende Karsten Krüger mitteilt, hat der Verein den Trainer umgehend beurlaubt. Außerdem wurde nach einer Vorstandssitzung festgelegt, dass alle Übungsleiter, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis beibringen müssen.

Beeskows Bürgermeister Frank Steffen begrüßt, dass sowohl die Kitaleitung als auch der Sportverein „zügig und konsequent“ gehandelt haben. Er hoffe, dass durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der Sachverhalt aufgeklärt werde.

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