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Gedenken
Cottbuser erinnern an Bombardierung am 15. Februar 1945

Teilnehmer einer Demonstration halten ein Transparent mit der Aufschrift "«Cottbus ist bunt»" in die Höhe. Unter diesem Motto gingen sie gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gehen.
Teilnehmer einer Demonstration halten ein Transparent mit der Aufschrift "«Cottbus ist bunt»" in die Höhe. Unter diesem Motto gingen sie gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gehen. © Foto: dpa-Zentralbild/Silke Nauschütz
dpa / 15.02.2019, 19:15 Uhr
Cottbus (dpa) Cottbus hat am Freitag an die Bombardierung der Stadt am 15. Februar 1945 erinnert.

Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) forderte die Cottbuserinnen und Cottbuser auf, sich weiter für eine friedvolle und offene Stadt einzusetzen. Gefahren aus Krieg und Gewalt seien nicht gebannt. Das werde in den Haltungen und aktuellen Debatten der Großmächte zur atomaren Abrüstung deutlich. Der Angriff alliierter Bomber auf Cottbus hatte kurz vor Kriegsende etwa 1000 Menschen das Leben gekostet.

Unter dem Motto „Cottbus ist bunt“ hatte das Bürgerbündnis „Cottbuser Aufbruch“ für den Tag Einwohner aufgerufen, gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße zu gehen. Ein Sternmarsch von vier Ausgangspunkten und die Abschlusskundgebung auf dem Stadthallenvorplatz verliefen laut Polizei störungsfrei.

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