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Befragung
Mehr Lob als Tadel für Ketziner Verwaltung

Bemängelt wurde in der Bürgerbefragung, dass das 1911 eingeweihte Ketziner Rathaus nicht barrierefrei zugänglich ist.
Bemängelt wurde in der Bürgerbefragung, dass das 1911 eingeweihte Ketziner Rathaus nicht barrierefrei zugänglich ist. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 16.02.2019, 11:05 Uhr
Ketzin/Havel Zum zweiten Mal nach 2016 hatten die Ketziner die Möglichkeit, das Qualitätsmanagement ihrer Verwaltung zu beurteilen. Insgesamt haben 41 (2016: 55) Einwohner an der Befragung teilgenommen.

Zum fünfteiligen Komplex Orientierung (Ausschilderung, Parkplätze, Barrierefreiheit und Wartezonen) gab es 78 gute Beurteilungen der einzelnen Punkte. 46 mal wurde weniger gut und elf mal nicht gut bewertet. Mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter waren 35 Bürger sehr und sechs nicht zufrieden. Positiv auch die Beurteilungen hinsichtlich fachliche Kompetenz und Hilfe bei der Antragstellung. Diese fanden jeweils 35 beziehungsweise 24 bestens, jeweils ein Bürger gerade so und sechs beziehungsweise fünf nicht gut.

Recht ähnlich waren die Beurteilungen für die Wartezeiten, die Bearbeitungsdauer und Transparenz im Datenschutz. Nur etwas mehr als die Hälfte der Bürger fanden die Öffnungszeiten positiv. Bemängelt wurde, dass nicht auch am Dienstag bis 18 Uhr geöffnet ist. Ähnlich wurde die Erreichbarkeit bewertet. Das liege daran, so Bürgermeister Bernd Lück, dass Mitarbeiter, die sich im Gespräch mit Bürgern befinden, Telefongespräche nicht annehmen könnten und auch sollten.

Zu den Kritiken an der unzureichenden Barrierefreiheit im Rathaus meinte der Bürgermeister, dass diese dem historische Altbau geschuldet sei. Im Bedarfsfall würden aber die Mitarbeiter in das Erdgeschoss kommen und die Anliegen entgegennehmen. Zur Frage nach einem Ketziner Bahnanschluss meinte Lück, dass dieser auch sein Wunsch sei. Er verweist auf eine in Arbeit befindliche Studie, die Ende diesen Jahres vorliegen und die Zweckmäßigkeit klären soll.

Wie 2016 auch, werden besonders die Mitarbeiterinnen des Einwohnermeldeamtes gelobt. Das seien „ sehr liebe, nette und kompetente Mitarbeiterinnen“. Einzelne Verwaltungsmitarbeiter wurden als kompetent und höflich, andere als unhöflich, unfreundlich und gar als arrogant beurteilt. Lück zog insgesamt aus der Bürgerbefragung ein positives Fazit. Insgesamt seien die Beurteilungen besser als 2016 ausgefallen. Kritische Hinweise würden in der Verwaltung ausgewertet, betonte er.

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