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Konzert
Götz Alsmann begeistert Zuhörer in der Pfarrkirche

Publikumsmagnet: Der Auftritt von Götz Alsmann lockte am Freitagabend rund 550 Gäste in die Pfarrkirche.
Publikumsmagnet: Der Auftritt von Götz Alsmann lockte am Freitagabend rund 550 Gäste in die Pfarrkirche. © Foto: Eckhard Handke
Eckhard Handke / 18.02.2019, 10:43 Uhr
Neuruppin Der Musiker und Entertainer Götz Alsmann und seine Band nahmen am Freitagabend das Publikum in der fast ausverkauften Pfarrkirche mit auf eine musikalische Reise nach Italien.

Alsmann, der als König des Jazz-Schlagers gilt, spielte und sang für seine 550 Konzertgäste ganz individuelle Fassungen unvergänglicher italienischer Evergreens – aber mit deutschen Texten. Zum Auftakt setzte sich Alsmann ans Klavier und sang die beiden südländischen Ohrwürmer „Quando Quando“ und „Ciao Ciao Ciao“, wozu gleich Stimmung in der Kulturkirche aufkam und lange Beifall gespendet wurde. Zwischen den Liedern und Instrumentalstücken erzählte Alsmann auf humorvoller Weise Anekdoten über die Zeiten, als sich in  San Remo noch alles um die Musik drehte. Götz Alsmanns Arrangements eröffnen einen neuen Blickwinkel auf diese herrlichen Melodien wie auch bei „Ciao Ciao Bambina“. Sie zeigen, wie jazzhaft schon vor Jahrzehnten vieles von dem war, was wir heutzutage fast automatisch mit dem italienischen Schlager der 1950er- und 1960er-Jahre verbinden. Mit „Arrivederci Roma“ als Trompetensolo ging es in die Pause. Zwei Cousinen aus Rheinsberg und Neuruppin, die viele diese Schlager als Kinder im Radio und später von Schallplatten gehört hatten, hat das Konzert und auch die Art, wie Götz Altmann durch sein Programm führte, sehr gefallen. Ihren Namen wollten die beiden Ü60-Damen dann aber doch nicht in der Zeitung lesen. Mit „Azzurro“ und einer Instrumentalfassung von „Marina“ ging es im zweiten Konzertteil weiter. Auf der Mandoline spielte Alsmann dann auch „Guadra che Luna“ und sang voller Leidenschaft den Gassenhauer „Volare“, wobei ein Großteil des Publikums mitsang. Und das wiederholte sich nach langanhaltendem Applaus und zum Teil Standing Ovations, als der Ohrwurm „Caprifischer“ als Rausschmeißer gespielt wurde. Ein tolles Konzert, bei dem wieder drei Generationen dabei waren und bei vielen der ältesten Gäste Erinnerungen an Kindheit und Jugend geweckt wurden.

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