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Exkursion
Calau als Vorbild für Strausbergs Große Straße

Blick über den Tellerrand: Daniel Krebs (l.) und Meinhard Tietz (4. v. l.) vom Strausberger zeitweiligen Ausschuss „Große Straße“ waren bei der Besichtigung der Calauer Einkaufsstraße dabei.
Blick über den Tellerrand: Daniel Krebs (l.) und Meinhard Tietz (4. v. l.) vom Strausberger zeitweiligen Ausschuss „Große Straße“ waren bei der Besichtigung der Calauer Einkaufsstraße dabei. © Foto: Martin Stralau
Martin Stralau / 19.02.2019, 06:30 Uhr
Strausberg (MOZ) Über Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung für die hiesige Altstadt informierte sich in der vergangenen Woche eine Delegation des zeitweiligen Ausschusses „Große Straße“ im südbrandenburgischen Calau. Mit dabei waren neben dem Ausschussvorsitzenden Daniel Krebs und seinem Stellvertreter Meinhard Tietz unter anderem auch der Leiter der Straßenverkehrsbehörde Märkisch-Oderland, Uwe Wähner, und Vertreter beider Stadtverwaltungen.

In Calau wurde mit dem Umbau der Cottbuser Straße die Innenstadt deutlich belebt. Dort wurde das Verkehrsberuhigungskonzept „Shared Space“, zu Deutsch, gemeinsamer Raum, umgesetzt, das eine gleichberechtigte Nutzung aller Verkehrsteilnehmer vorsieht. Die einzigen Schilder, die es gibt, sind zwei Spielstraßenschilder, Parkknöllchen werden nicht verteilt. Daniel Krebs kündigte an, dass die in Calau gewonnenen Erkenntnisse im nächsten Ausschuss am 14. März präsentiert und ausgewertet werden. „Wir wollen sehen, was sich vielleicht auch in Strausberg umsetzen lässt.“ Für Meinhard Tietz waren zwei Erkenntnisse entscheidend: „Man kann eine Geschäftsstraße ohne Reglementierungen beruhigen.“ Die Verschwenkung auf der Cottbuser Straße werde vorwiegend durch Bäume und die Art der Pflasterung erreicht. „Die Autos, die dort reinfahren, fahren sehr langsam.“ Außerdem habe er den Eindruck gewonnen, dass Stadtverwaltung, Politik und Gewerbetreibende dort viele Schritte gemeinsam gegangen seien. „Das ist bei uns in Strausberg leider anders.“ (mst)

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